Aktuell

3. Oktober 2021 bis 13. März 2022
Janosch
Lebenskunst

Der Zeichner, Illustrator und Autor ist im März 2021 neunzig Jahre alt geworden. Für uns ein guter Anlass, ihn zu feiern. Mit mehr als 300, in 40 Sprachen übersetzten und weit über 12 Millionen Mal verkauften Büchern hat Horst Eckert, wie Janosch eigentlich heißt, Maßstäbe gesetzt. Figuren wie der kleine Bär, der kleine Tiger und Onkel Poppoff begeistern mit ihren fantastischen Abenteuern Menschen generationsübergreifend. „Oh wie schön ist Panama“ (1978) gehört zu den Bestsellern der Kinderliteratur.  Die Welt, in der Janoschs Protagonist*innen leben, ist aber nicht nur schön, gerade deswegen entwickeln die Figuren unterschiedliche, oft sehr weise Strategien, damit umzugehen. Diese kann man auch mit dem Wort Lebenskunst beschreiben.
Die Ausstellung lädt mit ungewöhnlichen Möbeln und Räumen zu einem humorvollen Dialog mit Janoschs Werk ein. Besucher*innen können Grafiken mit dem Fernrohr auf dem Boden liegend studieren und in Wondraks Büro dessen Ratschläge vor Ort in die Tat umsetzen. Sie können sich im Schwimmbad Janosch-Texte von Prominenten aus der Unterhaltungs- und Kulturszene vorlesen lassen und im Postkartenwald die eigenen Erkenntnisse zur Lebenskunst mit Freund*innen teilen. Ob sie liegen, klettern, Kopf stehen oder sich Filme ansehen, für Kleine wie Große bieten sich viele Wege, in die Welt von Janosch einzutauchen.




Abb.: Janosch (*1931), Der Bär und der Tiger, © Janosch Film und Medien AG, Berlin