Innere Strukturen – Äußere Rhythmen

Zeitgenössisches arabisches und persisches Grafikdesign

Zeitspanne
26.4.24 – 22.4.25
Bild
Teasertext

Die Ausstellung „Innere Strukturen – Äußere Rhythmen: Zeitgenössisches arabisches und persisches Grafikdesign“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) präsentiert aktuelle Entwicklungen in arabischer und persischer Typografie. Zu sehen sind Plakate, Videos, Animationen, Murals, Installationen, Bücher und Schriftarten von 33 Gestalter*innen und Studios aus Südwestasien und Nordafrika (SWANA) sowie der Diaspora. Die Ausstellung zeigt arabisches und persisches Grafikdesign als gleichberechtigte Strömungen, die sich gegenseitig inspirieren und einen bedeutenden Beitrag zum globalen Designdiskurs leisten. 

Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Idee, dass die 28 arabischen und die daraus abgeleiteten 32 persischen Buchstaben eine innere Struktur bilden, die sie als verwandte Schriften zusammenhält. Zugleich folgen sie einem äußeren Rhythmus, der von Musik, Poesie, kulturellen Dynamiken und der Kraft politischer Bewegungen bestimmt wird. Trotz religiöser, sprachlicher, ethnischer, politischer und gesellschaftlicher Unterschiede in der SWANA-Region dienen die arabischen und persischen Schriftsysteme als verbindende Elemente über nationale Grenzen hinweg. 

Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Huda Smitshuijzen AbiFarès, Grafikdesignerin, Wissenschaftlerin und Gründungsdirektorin der Khatt Foundation. Die 2004 in Amsterdam gegründete Khatt Foundation ist eine gemeinnützige Kulturinstitution, die sich für die Förderung des zeitgenössischen Grafikdesigns einsetzt und als Netzwerk und Plattform für Designer*innen aus Nordafrika und Westasien fungiert. Zu den weiteren Zielen der Stiftung gehören die Förderung der Designforschung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, und die Schaffung eines spezialisierten Wissenszentrums für zeitgenössisches Design.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Khatt Foundation und wird unterstüzt von der Botschaft des Königreichs Niederlande

 
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Designer*innen

Mohammadreza Abdolali, Iran; Reza Abedini, Iran; Mariem Abutaleb, Ägypten; Yusef Alahmad, Saudi-Arabien / Vereinigte Staaten; Azza Alameddine, Libanon / Spanien; Khajag Apelian, Libanon / Niederlande; Lara Assouad, Libanon / Vereinigte Arabische Emirate; Naïma Ben Ayed, Frankreich; Acil Benamara, Frankreich; Nadine Chahine, Libanon / Großbritannien; Omaima Dajani, Palästina; Hey Porter! (Tawfiq Dawi), Jordanien; Homa Delvaray, Iran; Naji El Mir, Libanon / Frankreich; Farhad Fozouni, Iran; Ayman Hassan, Libanon / Niederlande; Karim Farah, Libanon; Amir Karimian, Iran; Golnar Kat-Rahmani, Iran / Deutschland; Kemistry Design (Hani Charaf), Syrien / Vereinigte Arabische Emirate; Yara Khoury Nammour, Libanon; Hussein Nassereddine, Libanon / Frankreich; Wael Morcos, Libanon / Vereinigte Staaten; Muiz, Großbritannien / SWANA; Hamid Mirza Qorbanpour, Iran; Iman Raad, Iran / Vereinigte Staaten; Kristyan Sarkis, Libanon / Niederlande; Nisrine Sarkis, Libanon; Bahia Shehab, Libanon / Ägypten; Studio Akakir (Walid Bouchouchi), Algerien / Frankreich; Studio Kargah (Aria Kasaei & Peyman Pourhosein), Iran; Studio Safar (Maya Moumneh & Hatem Imam), Libanon; Jana Traboulsi, Libanon.