Art
Talk & Präsentation
Die Tapete als Parergon ­­– und Methode
Zeitspanne
11.12.25, 18.30 – 20.30 Uhr
Bild / Video
Teasertext
Kostenlos im Freiraum des MK&G.

Die Gestaltung von Tapeten gilt in der Kunstgeschichte als künstlerisches Beiwerk, als Parergon. Darunter versteht man entweder eine Dekoration, die das Hauptwerk ergänzt, oder ein Nebenprodukt, das außerhalb des eigentlichen Werks entsteht. Christian Hanussek und Kathrin Wildner von der Gruppe „metroZones–Zentrum für städtische Angelegenheiten“ stellen das metroZine „Die Tapete als Parergon – und Methode“ vor und sprechen mit der Kunsthistorikerin Joanna Klysz-Hackbarth (MK&G) über die Bedeutung von Tapeten als ästhetische und gesellschaftliche Formierung von Räumen. 

Anhand historischer Sammlungsobjekte aus dem MK&G und zeitgenössischer Beispiele aus metroZones Forschungen zu städtischen Räumen geht es um die Fragen, wie Tapeten als visuelle Rahmung von Räumen eingesetzt werden  und wer für die Gestaltung von (Innen)Räumen mit Tapeten verantwortlich war – und warum sich daran auch Geschlechterverhältnisse ablesen lassen. Diskutiert werden außerdem künstlerische Strategien im Tapetenentwurf: Tapete als narratives Format zur Verwebung räumlicher Kontexte und urbaner Erkundungen.