Bitte beachten: Der Eintritt ist frei. Bei großem Andrang kann es jedoch generell und gerade in kleineren Locations zu einem Einlassstopp kommen.
Ryan O’Neil, der auch in „NAVY BLUE“ mitwirkte, performt „KETAMINE SOFA“ im Spiegelsaal des Museums für Munst und Gewerbe Hamburg, eine Arbeit die Doherty 2017 in ihrer ersten Ausstellung „Death of A Hunter“ präsentierte. Danach tanzt eine Gruppe Hamburger Teenager „LAZARUS AND THE CONCRETE BIRDS OF PARADISE“, im Innenhof des MK&G. Ursprünglich als Solo konzipiert, war die Arbeit Schlussszene der Arbeit „HOPE HUNT“ (Sommerfestival 2022) und Anfangsszene in „HARD TO BE SOFT“ und ist stark geprägt von Dohertys einzigartiger Tanzsprache, die die Choreografin zum Star gemacht hat.
Foto: Chad Alexander
Mit einer intensiven Bewegungssprache und Choreografien, die einen Aufbruch aus einer krisengeschüttelten Welt zeigen, ist Oona Doherty (* 1986) zum Star der europäischen Tanzszene geworden. Nach ihrer Auszeichnung mit dem Silbernen Löwen bei der Venedig Biennale 2021 und mehreren Sommerfestivalauftritten, zuletzt 2022 mit der Weltpremiere von „NAVY BLUE“, bespielt die Nordirische Choreografin nun alle sechs Häuser der Kunstmeile Hamburg mit Performances. Diese zeigen die ganze Spannbreite ihres künstlerischen Schaffens auf, das neben Tanz auch Theater, Musik und Kunst umfasst. Doherty setzt Teile aus bisherigen Arbeiten in Beziehung zu den einzelnen Orten und initiiert einen choreografischen Dialog mit Bildender Kunst, den sich das Publikum ganztätig durch alle Häuser der Kunstmeile erschließen kann: von feministischen Antworten auf die Salonmalerei Hans Makarts in der Kunsthalle, einem Duett zu den raumgreifenden Werken von Katharina Grosse in den Deichtorhallen bis zu einer großen Abschlusschoreografie im Kunstverein.