Luksch, Richard

Zwei weibliche Figuren für das Palais Stoclet in Brüssel

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  • Herstellung 1905
Die beiden überlebensgroßen Fayencefiguren schuf der Wiener Jugendstilkünstler Richard Luksch ursprünglich für die "Eingangsfassade" des berühmten Sanatoriums Purkersdorf bei Wien, bevor sie im Palais Stoclet in Brüssel, einem weiteren wichtigen Gesamtkunstwerk von Joseph Hoffmann, in dessen Garten aufgestellt wurden. In den beiden lasziven, in nervöser Drehung begriffenen Frauengestalten werden Einflüsse der Kunst von Auguste Rodin (1840-1917) ebenso spürbar wie der Geist der erotischen Kunst von Gustav Klimt (1862-1918). Luksch folgte 1907 einem Ruf als Professor für Bildhauerei an die Hamburger Kunstgewerbeschule und gestaltete bis 1936 auch zahlreiche öffentliche Bildwerke in der Stadt.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Richard Luksch, Zwei weibliche Figuren für das Palais Stoclet in Brüssel, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00001433

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