Wilstermarscher Zimmer

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  • Herstellung 1744
Das Wilstermarscher Zimmer stammt aus einem typischen Bauernhaus im Marschgebiet der Elbe nördlich von Hamburg. Die repräsentative Ausstattung der 1744 geschaffenen Stube spiegelt den Wohlstand und das Selbstbewusstsein der Marschbauern wider, die Handelsbeziehungen zu Hamburg und Holland pflegten.
Die Wandvertäfelung aus Eichenholz ist mit verkröpften Rahmungen und erhabenen Füllungen gestaltet. Die Tür zur Schlafstätte (Alkoven) ist von Pilastern flankiert, die im Stil des Rokoko mit chinesischen Zierformen geschmückt sind. Weitere Wandsäulen greifen mit ihrem Schnitzwerk Elemente der vier Jahreszeiten auf. Ergänzt wird das Getäfel durch holländische Fliesen mit biblischen und allegorischen Motiven.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Wilstermarscher Zimmer, 1744, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00020249

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