Unbekannt

Tätowierter Mann

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  • Herstellung 1880–1890
Die Praxis des Tätowierens geht in Japan bis ins 3. Jahrhundert zurück. Zwischen dem 6. Jahrhundert und 1872 kennzeichnete man Sträflinge mit Tätowierungen im Gesicht oder am Arm. Im 18. Jahrhundert kam die neue, bunte Tätowierung in Mode - besonders unter Bauarbeitern, Feuerwehrmännern und Boten: Das schmerzhafte Ritzen des Motives in die Haut zu ertragen, galt als Stärke. 1872 wurde die Tätowierung von der neuen Regierung in Japan verboten. Die Europäer sind von dem hochwertigen Handwerk fasziniert, und die Motive zählten noch lange zu den populärsten Ansichten. (Aya Fujita)

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Unbekannt, Tätowierter Mann, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00039947

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