Schulz, Lavinia

Skizze zu einer einäugigen Maske ("Odin"). Recto: Objektskizze Tafelaufsatz

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  • Entwurf 1919–1924
Lavinia Schulz und ihr Partner Walter Holdt, der dänische Vorfahren hatte, verehrten beide die nordischen Göttersagen. Die "Edda" war nach Aussagen von Zeitgenossen ihr "heiliges Buch". Auch die Rauheit und Kälte der nordischen Landschaften faszinierten sie. Eine ihrer ersten Masken waren der "Blaue Ritter", auch genannt "Skirnir" und das weiße Gazegewand für das weibliche Pendant. Der Held der Sage "Skirnismól" machte sich im Namen seines liebeskranken Herrn "Freya" auf, um die Hand der schönen "Gert" anzuhalten. Ob die vorliegende Skizze als Maske umgesetzt wurde, ist nicht bekannt. Möglicherweise war sie auch nur als Bühnendekoration geplant. Im Nachlass befindet sich ein bemalter textiler Bühnenhintergrund in düsteren, grauen Farbtönen, der wohl ebenso Teil dieses Themenkomplexes war. (Athina Chadzis)

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Lavinia Schulz, Skizze zu einer einäugigen Maske ("Odin"). Recto: Objektskizze Tafelaufsatz, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/mkg-e00190328

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