Situla mit Bügelhenkel
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- Herstellung spätes 4. Jahrhundert v. Chr.
Zum Ausguss hin ist die Gefäßwand durchlöchert. Das heißt: Hier wird das Sieb der Metalleimer nachgeahmt. Eimer dieser Art sind – wie die Siebe zeigen – vor allem für Wein benutzt worden, weniger die tönernen, deren Ausgüsse sehr empfindlich sind, als die metallenen. Zusammen mit anderen Gefäßen und Geräten erfüllten die Situlen bei Symposien ihren Zweck.
In die Welt des Weins, der Mänaden und Silene sowie des Weingottes Dionysos fügt sich auch die Bemalung dieser Situla ein: Vom Ausguss gehen diagonal rotbraune Bänder mit rotbraunen und weiß-gelben Trauben und weißen Ranken und gelappten Blättern aus. Darunter zwei Fackeln, wie sie Mänaden auf zahlreichen Vasenbildern halten. Locker eingestreut sind Blütensterne.
Der Eimer ist innen und außen, bis auf einen schmalen Streifen oberhalb des wulstigen Fußes, gefirnisst. Auf der Unterseite befindet sich ein rotes Kreuz.
Zusätzliche Angaben
- Objektart
- Sammlung
- Inventarnummer1984.450Erworben mit Mitteln der Campe'schen Historischen Kunststiftung |
Ehemals Sammlung Dr. Walter Kropatscheck (Helgoland) - Herstellung
- Zugeschrieben an Toledo-Maler (Vasenmaler/in)
spätes 4. Jahrhundert v. Chr.,- Apulien
- Material
- Material/TechnikTon
- MaßeGesamt: Höhe: 28,8 cm (mit Bügelhenkel); Höhe: 20,1 cm (Gefäß); Durchmesser: 23,5 cm; Mündungsdurchmesser: 15 cm; Bodendurchmesser: 12 cm
- Kategorie
- Keramik (Gnathia-Keramik)
- Trink- und Schankgeschirr
- Grabbeigaben
- Epoche/Stil
- Spätklassik (Griechische Antike) (spätklassisch)
- Griechische Antike (griechisch)
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