Schatzfund von Palaiokastron – Teil eines Kolliers (Smaragd in Goldkastenfassung)

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  • Herstellung 2. bis frühes 1. Jahrhundert v. Chr.
Die Fassung des Smaragds besteht aus zwei ineinander geschachtelten Kästchen. Das innere ist eine einfache Zarge mit aufgeschweißtem Boden, deren oberer Rand den Stein umschmiegt; das äußere ist eine höhere größere Zarge von gleicher Form, deren oberer Rand durch einen breiten aufgesetzten Horizontalkragen aus etwas stärkerem Goldblech abgeschlossen ist. Der Hohlraum zwischen den beiden Böden ist mit einer rosafarbigen gipsartigen Masse ausgefüllt. Durch diese Verarbeitung entstand eine Scheinwirkung: Die Steine werden durch die hohen Zargen und die breiten Umfassungskragen zu einer reicheren Wirkung gebracht, als es dem tatsächlichen Materialaufwand entspricht.
Zur Befestigung dienen drei Ösen. Wahrscheinlich handelte es sich –möglicherweise mit den ähnlich gefassten Steinen Inv. 1917.205 und 206 sowie 1918.63 bis 65 – um Teile eines einzigen Kolliers.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Schatzfund von Palaiokastron – Teil eines Kolliers (Smaragd in Goldkastenfassung) , Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00123888

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