Schatzfund von Palaiokastron – Applik in Form einer Silensmaske (Maskentypus Pollux 27)

Fallback-Bildstil

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  • Herstellung 3./2. Jahrhundert v. Chr.
Die aus einem Goldblech getriebene Applik war möglicherweise auf einem Gewand aufgenäht, diente als Kettenglied oder war in einem Diadem befestigt. Zusammen mit ähnlichen Gewandappliken stammt dieses Stück aus dem 1909 entdeckten und ausgegrabenen Fund von Palaikastron in Thessalien. Dargestellt ist der Kopf eines Silens mit knolliger Nase, weit aufgerissenen Augen mit hochgezogenen Brauen. Die Stirn ist gerunzelt, das Haar in 14 Strähnen angeordnet. Die Spitzohren sind nicht gelungen und rollen sich zu den Seiten auf. Hier wie auch an einem Anhänger über der Kopfmitte sind Ösen für die Befestigung vorhanden. Der geöffnete Mund lässt an eine Theatermaske denken.
Es handelt sich um dieselbe Form wie Inv. 1917.194.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Schatzfund von Palaiokastron – Applik in Form einer Silensmaske (Maskentypus Pollux 27), Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00125524

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