Oinochoe Form I (Frau mit Kalathos)

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  • Herstellung um 460 v. Chr.
Die Oinoche mit profiliertem Fuß, umgekehrt ovoidem, an der Schulter flachem Körper, großer Kleeblattmündung und elegant hochgeschwungenem Henkel wird als Form I bezeichnet. Unterseite und Rand des Fußes sind tongrundig. Den Übergang von Gefäßkörper zum Hals ziert ein umlaufender Eierstab.
Dargestellt ist auf dem Gefäßkörper eine mit Chiton und Mantel bekleidete Frau. Sie steht auf einer einfachen Standlinie. Nach rechts gewandt hat sie den Kopf zurückgedreht. Die Haare sind überwiegend von einer Haube (griech. sakkos) bedeckt. In ihrer ausgestreckten Rechten hält sie einen Kalathos (Wollkorb), den sie anschaut. Ihr linker Arm ist im Mantel verborgen. Rechts befindet sich eine Binde (griech. Tänie), die die Szenerie in einen Innenraum versetzt, wo das Utensil an der Wand hängt.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Oinochoe Form I (Frau mit Kalathos), Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00124577

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