Ohrgehänge

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  • Herstellung 9. / 8. Jahrhundert v. Chr.
Das Ohrgehänge besteht aus einem kahnförmigen Körper mit radial angeordneten kegelförmigen Armen. Von den ursprünglich drei Ansätzen sind nur zwei erhalten (der dritte wurde ergänzt). Während der Körper über einen Kern modelliert und an den Enden zusammengedrückt wurde, sind die Arme aus zusammengerollten Blechtrichtern und gesondert hergestellten und aufgeschweißten Abschlussschalen gebildet. Auf diesen Böden befindet sich je eine große Zellenrosette, die ursprünglich wohl mit vielfarbigen Pasten ausgefüllt war. Ornamente, u. a. Palmetten, aus mit Granulation umrandeten Kapseln und Granulationsreihen verzieren das Ohrgehänge.
Es handelt sich bei diesem Stück wohl um eine urartäische Arbeit, die sich an assyrischen Vorbildern orientiert.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Ohrgehänge, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00126470

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