Maskenperle
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- Herstellung Ende 4.-3. Jahrhundert v. Chr.
Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. waren figürliche Glasperlen im phönizischen Handelsgebiet weit verbreitet. Es lassen sich vier Typen männlicher Köpfe unterscheiden: Dämonenköpfe, Männerköpfe mit glattem Haar, Bart und Stirnband, mit gewelltem Haar und solche mit gewelltem Haar und langen, vertikal gefurchten Bärten. Da der Bart nicht erhalten ist, kann diese Maskenperle nur grob den beiden letztgenannten Typen zugeordnet werden.
Maskenperlen dienten weniger als Zierschmuck, sondern vor allem als apotropäische Talismane. Sie sind eine direkte oder symbolische Darstellung der wichtigsten Götter Baal-Hammon und Astarte-Tanit. Bei den Darstellungen handelt es sich in der Mehrzahl um Männer oder Dämonen. Gerade blaue und grüne Farbe galten als übelabwehrend. Hinzu kommt der markant stechende Blick der Augen. Grabfunde belegen, dass die Perlen nicht nur die Lebenden, sondern auch die Verstorbenen begleiteten und schützten.
Zusätzliche Angaben
- Objektart
- Sammlung
- Inventarnummer1924.184Erworben mit Mitteln der Justus Brinckmann Gesellschaft
- HerstellungEnde 4.-3. Jahrhundert v. Chr.
- Material
- Glas (Glaspaste)
- Technik
- Material/TechnikGlaspaste
- MaßeGesamt: Höhe: 2,4 cm; Breite: 2 cm; Tiefe: 1,9 cm
- Kategorie
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