Schulz, Lavinia

Liegender männlicher Akt

Fallback-Bildstil

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  • Entwurf 1914
Lavinia Schulz galt schon als Kind als künstlerisch begabt. Sie zeichnete viel, erhielt musikalischen Unterricht und lernte Handarbeiten, wie Nähen und Schneidern. Mit ca. 16 Jahren zog sie nach Berlin für eine nicht näher beschriebene künstlerische Ausbildung. Aus der Zeit um 1913-14 sind zahlreiche Zeichnungen, vor allem Porträts und anatomische Studien erhalten. Diese zeigen bereits ein fortschrittliches Niveau, auch wenn sie auf einer Zeichnung von 1913 notierte, jene sei ihre "erste Studienarbeit". Eine männliche Aktzeichnung war für Schülerinnen immer noch eine Ausnahme. Vermutlich handelte es sich um eine private Ausbildung. Ab 1916 wurde Lavinia Schulz Schülerin an der neu gegründeten "Sturmkunstschule", die der avantgardistischen Galerie "Der Sturm" angegliedert war. Dort wechselte sie bald an die Bühnenklasse unter Lothar Schreyer. (Athina Chadzis)

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Lavinia Schulz, Liegender männlicher Akt, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/mkg-e00190422

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