Lesendes Mädchen

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  • Herstellung Anfang 3. Jahrhundert v. Chr.
Auf einer würfelförmigen Bank sitzt ein junges Mädchen im langen, hoch gegürteten Chiton und einem Blattkranz im Haar. Es liest in einer Buchrolle, die es auf dem Schoß hält.
Buchrollen bestanden aus aneinandergeklebten Papyrus- oder Pergamentblättern, auf denen der Text in Kolumnen verzeichnet war. Beim Lesen wurde die Buchrolle an der einen Seite allmählich ab- und an der anderen Seite wieder aufgerollt.
Der Typus ist wohl am ehesten in Attika entstanden, verbreitete sich aber von dort schnell über die gesamte hellenistische Welt.
Die Oberfläche ist stärker verrieben, von der ehemals farbigen Fassung haben sich nur wenige Reste, darunter eine rötliche-braune Färbung der Haare, sowie eine weiße Grundierung erhalten. Auf der Rückseite der Bank befindet sich ein Brennschlitz; neben den Füßen ist je eine dreieckige Öffnung eingefügt.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Lesendes Mädchen, Anfang 3. Jahrhundert v. Chr., Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00123531

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