Lekythos (Sphinx mit Manteljünglingen)

Tags

  • Herstellung um 530 v. Chr.
Die attisch-schwarzfigurige Schulterlekythos weist auf dem Gefäßkörper und der Schulter figürliche Bemalung auf. Den Körper ziert – direkt gegenüber dem Henkel – eine große sitzende Sphinx nach rechts. Sie hat die Flügel in typisch achaischer Manier geöffnet und aufgestellt. Die Brust ist in Deckrot gefärbt. Das Gesicht war ursprünglich weiß bemalt, die Farbe ist aber bis auf wenige Reste verrieben. Die Haare fallen in langen Strähnen in den Nacken. Den Kopf ziert ein rotes Diadem. Vor und hinter der Sphinx befindet sich je ein Mann, der in einen langen Mantel (griech. himation) gehüllt ist und das Ende über einen leicht vorgestreckten Arm geführt hat. Der Mantel ist mit einem vertikalen weißen Punktband verziert, die Kante rot. Die Figuren stehen auf einer kräftigen roten Bodenlinie.
Zur Schulter ist das Bild durch eine dünne, kaum sichtbare schwarze Linie abgesetzt. Die Schulter ziert eine von zwei herzförmigen Efeublättern gerahmte Vogelfigur nach rechts.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Lekythos (Sphinx mit Manteljünglingen), Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/mkg-e00161835

Wir arbeiten kontinuierlich daran, Informationen zu den Sammlungsobjekten zugänglich zu machen. Bitte beachten Sie, dass die Daten trotzdem unvollständig oder fehlerhaft sein können und eine nicht mehr zeitgemäße oder diskriminierende Sprache aufweisen können. Von den geschätzten 600.000 Objekten ist nur eine Auswahl online verfügbar. Wenn Sie Fragen, Hinweise und Kommentare zu den Objekten haben, freuen wir uns über eine Nachricht.