Königlich Sächsische Porzellan-Manufaktur (Meißen)

Kumme mit dem Wappen der Elisabeth Farnese, Königin von Spanien

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  • Herstellung um 1737
Mit der Einführung neuer Getränke wie Tee, Kaffee und Schokolade in Europa wird Porzellan auch als repräsentatives Trink- und Essgeschirr eingesetzt. 1710 wird in Meißen die erste europäische Porzellanmanufaktur gegründet. Feine Porzellanmalerei war eine Spezialität Johann Gregorius Höroldts, der von 1720 an als Manufakturdirektor in Meißen leuchtende Farben und neue Dekore entwickelte. Die Schüssel stammt aus einem Frühstücksservice und wird zum Ausspülen der Tasse genutzt. Die dargestellten Asiaten zeugen von der Begeisterung der Europäer für die ostasiatische Kultur, deren Adaption als Chinoiserie bezeichnet wird. Wappengeschirr diente zudem als diplomatisches Geschenk.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Königlich Sächsische Porzellan-Manufaktur (Meißen), Kumme mit dem Wappen der Elisabeth Farnese, Königin von Spanien, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00024321

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