Abdülmecid
ibn Omar al-Ayyubi, Mustafa
Oppenheim, Friedrich Wilhelm

Koran

Fallback-Bildstil

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  • Herstellung 1619–1686
  • Herstellung 1829–1833
Dieser Koran zeigt eine prachtvolle Gestaltung der ersten Seiten. Die erste Sure ist von einem breiten Goldrahmen umgeben, den geometrische Muster und filigrane florale Elemente in Rosa, Blau und Orange füllen. Das heilige Buch ist im kalligraphischen Stil des osmanischen Naskhi geschrieben und vom Kalligraphen signiert: "Geschrieben vom bedürftigen, sich an seinen mächtigen Herrn (Gott) um Verzeihung wendenden Mustafa, Sohn des Umar al-Ayyubi." Ein Ledereinband mit Goldpressung mit Arabesken fasst das Buch.

Der osmanische Sultan Abdul Madjid (Abdülmecid, 1823–1861) schenkte diese Koranhandschrift dem aus Hamburg stammenden Arzt Friedrich Wilhelm Oppenheim (1799–1852), über den sie nach Hamburg kam. Oppenheim arbeitete in Istanbul gemeinsam mit österreichischen und deutschen Ärzten an der Reformierung der osmanischen Militärmedizin nach europäischem Vorbild. Der Name des Sultans Abdul Madjids ist besonders mit der Epoche der Tanzimat-Reformen verbunden, durch die das Osmanische Reich tiefgreifende Veränderungen und Modernisierungen erfuhr.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Abdülmecid, Mustafa ibn Omar al-Ayyubi, Friedrich Wilhelm Oppenheim, Koran, 1619–1686, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00119036

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