Heise, Hildegard

Junge am Fenster lehnend

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  • Herstellung 1960–1973
Das Kinderbildnis – in der damaligen Zeit vor allem Fotografinnen zugeordnet – wird zu einem Schwerpunkt Heises, den sie über die Jahre weiterverfolgt. Die Bilder entstehen im Auftrag, auch im Freundeskreis, wo sie als aufmerksame Beobachterin wie nebenbei Situationen und Momente aufnimmt. Häufig geben Besuche der befreundeten Familien den Anlass für die Fotografien. Heise reagiert spontan auf die Situationen und beobachtet die Kinder, die sie ungezwungen festhält. Hierfür nutzt sie meist eine 6x6 Rolleiflex-Kamera, die ihr ein spontaneres Agieren ermöglicht – mehr als die sperrige Plattenkamera, die für ihre Porträtsitzungen mit Erwachsenen zum Einsatz kommt. Die Bilder schenkt sie häufig den Porträtierten, nutzt sie aber auch für die Veröffentlichungen. Denn die Fotografien solcher unbekannter Zeitgenoss*innen – nicht nur von Kindern – finden sich in den illustrierten Zeitschriften ihrer Zeit abgedruckt. Mit Titeln wie „Lustige Kinderspiele am Stand“ oder „Mädchen in den Wellen“ werden sie zu Typenporträts. (Esther Ruelfs)

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Hildegard Heise, Junge am Fenster lehnend, 1960–1973, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Nachlass Hildegard Heise, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/mkg-e00146600

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