Hydria (Frauenkopf)
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- Herstellung letztes Drittel 4. Jahrhundert v. Chr.
In der unteritalischen Vasenkunst finden sich Gefäße, die teils ohne Boden getöpfert sind oder – wie dieses Gefäß – ein Bodenloch aufweisen und dem Totenkult dienten. Sie waren Statussymbole, um den Grabprunk zu steigern, und spiegeln die gesellschaftliche Stellung und den Wohlstand der Toten und ihrer Familien wider.
Dargestellt ist ein lang gezogener Frauenkopf, der nach links schaut. Die Haare mit einem hochgesteckten Knoten, der sog. Lampadionfrisur, werden von einem Haartuch (griech. Kekryphalos) zusammengehalten.
Als Schmuck sind in gelber und weißer Zusatzfarbe ein Strahlendiadem, ein Ohrgehänge sowie eine zweireihige Kette angegeben. Links vor dem Kopf befindet sich eine Blüte.
Die Rückseite nimmt eine große Palmette ein, die von Ranken mit je einer Fächerpalmette gerahmt wird.
Den unteren Abschluss bildet ein umlaufendes Wellenband, den oberen ein Stabband.
Zusätzliche Angaben
- Objektart
- Sammlung
- Inventarnummer1875.162Ehemals Sammlung Dr. Matthiessen (Glückstadt)
- Fund
- Bari
Herstellung- Zugeschrieben an Gruppe von Louvre CA 3205 (Vasenmaler/in)
- Zugeschrieben von Trendall, Arthur Dale (1909–1995, Wissenschaftler/in) GND
- Zugeschrieben von Cambitoglou, Alexander (∗1922, Wissenschaftler/in) GND
letztes Drittel 4. Jahrhundert v. Chr.,- Apulien
- Material
- Material/TechnikTon
- MaßeGesamt: Höhe: 32,4 cm; Durchmesser: 17,2 cm; Durchmesser: 13,5 cm (Bauch); Mündungsdurchmesser: 9,7 cm; Bodendurchmesser: 3,7 cm (Bodenloch); Gewicht: 1551,5 g
Teil: Höhe: 17,8 cm (Frauenkopf) - Kategorie
- Keramik (apulisch-rotfigurig)
- Trink- und Schankgeschirr
- Grabbeigaben
- Epoche/Stil
- Spätklassik (Griechische Antike)
- Griechische Antike (apulisch-rotfigurig)
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