Fragment eines Gefäßes

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  • Herstellung 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.
Eine geringe Wölbung des Glasfragmentes erlaubt die Zuweisung zu einem Gefäß, möglicherweise einer Schale.
Auf türkisfarbenem Grund sind mehrere Blüten in Millefiori-Technik zu sehen. Die einzelnen Blumen bestehen aus einem roten Punkt mit gelber Umrandung als Kern, um den braune Punkte mit weißer Kontur als Blütenblätter gelegt sind.
Für die Herstellung wurden verschiedenfarbige Gläser zu Röhrchen und Stangen geformt. Diese wurden zusammengepresst und erhitzt, wodurch ein langer Stab entstand. Das nun in Scheiben geschnittene Glas wies unterschiedliche amorphe oder florale Muster auf. Danach wurden mehrere dieser Plättchen zusammengelegt, erneut erhitzt und in die Gefäßform gedrückt.
Aufgrund des aufwendigen Herstellungsprozesses und seiner Zerbrechlichkeit zählte Glas zu den Luxusartikeln der Antike.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Fragment eines Gefäßes, 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr., Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00127536

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