Schulz, Lavinia

Entwurf für ein Kleid oder Bühnenkostüm mit der Silhouette eines auf der Spitze stehenden Dreiecks - Variante mit kurzen Ärmeln

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  • Entwurf 1918–1923
Diese Zeichnung stammt aus einer Serie ähnlicher Entwürfe zu einem langen Bühnenkleid. Eine Variante dieses Gewands mit spitz zulaufendem Rock und geradliniger Silhouette, wie sie für frühe Kostüme und später auch Masken der Hamburger Kampfbühne typisch waren, wurde tatsächlich ausgeführt. Die deutliche Zeichnung der nackten Figurine, die – für Lavinia Schulz' Zeichnungen ungewöhnlich – zudem mit Tusche laviert ist, lässt darauf schließen, dass der Umhang für ein durchsichtiges Material konzipiert war. Die einzige Rolle, von der berichtet wurde, dass sie eine Art "Nacktszene" enthielt, war die der "Sancta Susanna". Das gleichnamige Stück von August Stramm wurde einmalig am 15.10.1918 von der "Sturmbühne" in Berlin aufgeführt, musste jedoch aufgrund von Tumulten abgebrochen werden. Lavinia Schulz spielte die Hauptrolle und entkleidete sich auf dem Höhepunkt des Stückes. (Athina Chadzis)

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Lavinia Schulz, Entwurf für ein Kleid oder Bühnenkostüm mit der Silhouette eines auf der Spitze stehenden Dreiecks - Variante mit kurzen Ärmeln, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/mkg-e00198657

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