Drei Fragmente eines Gefäßes

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  • Herstellung 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.
Eine geringe Wölbung der drei zusammengehörigen Glasfragmente erlaubt die Zuweisung zu einem Gefäß.
Sie zeigen auf dunkelviolettem Grund zwei Blütenformen in Millefiori-Technik: Die eine besteht aus einer gelben Spirale, die in einem gelben Mittelpunkt entspringt. Die anderen bestehen aus einem grünen Punkt mit gelber Kontur, um den gelb umrandete grüne Blütenblätter liegen.
Für die Herstellung wurden verschiedenfarbige Gläser zu Röhrchen und Stangen geformt. Diese wurden zusammengepresst und erhitzt, wodurch ein langer Stab entstand. Das nun in Scheiben geschnittene Glas wies unterschiedliche amorphe oder florale Muster auf. Danach wurden mehrere dieser Plättchen zusammengelegt, erneut erhitzt und geformt.
Aufgrund des aufwendigen Herstellungsprozesses und seiner Zerbrechlichkeit zählte Glas zu den Luxusartikeln der Antike.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Drei Fragmente eines Gefäßes, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00127618

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