Cistenfuß mit Sirene

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  • Herstellung 5. Jahrhundert v. Chr.
Cisten bestehen aus einem zusammengerollten, mit Gravurzeichnungen geschmückten Bronzeblech, gegossenen Füßen und einem Deckelgriff.
Erhalten ist in diesem Fall nur ein Fuß, gebildet aus einer vierflügeligen Sirene, die auf einem ionischen Volutenkapitell sitzt, das unten in einer Löwenklaue mit Zapfen ausläuft. Auf der Brust, die entsprechend der verlorenen Gefäßwandung leicht gebogen ist, befindet sich eine Befestigungsniete.
Das rundovale Gesicht mit großen Augen, bogig aufgewölbten Brauen, kräftiger Nase, kleinem Mund und feiner, kaltgravierter Haarkappe. Das dichte Federkleid über der Brust ist zu einem gleichförmigen Pectorale mit aufgewulstetem Rand abgewandelt, das vom Hals nur durch den gravierten Halsschmuck hängender Dreiecke getrennt ist. Unter diesem Brustschild kommen die in gleicher Weise schematisierten Flügelpaare mit aufgebogenen Spitzen hervor.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Cistenfuß mit Sirene, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00126805

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