Böotische Vogelschale (Klasse 1)

Fallback-Bildstil

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  • Herstellung 1. Hälfte 6. Jahrhundert v. Chr.
Auf einem konischen Fuß sitzt das Schalenbecken auf. Beiderseits der am Mündungsrand ansetzenden schmalen Henkel befindet sich eine kegelförmige Auswölbung.
Das Innere der Schale weist fünf breite konzentrische Kreise auf. Der Rand ist mit einem Strichmuster verziert. Die Bildfelder auf der Außenseite haben dieser Gattung ihren Namen gegeben. Dargestellt sind in metopenartigen Feldern fliegende Vögel nach links. Getrennt werden die Felder durch zwei oder mehr senkrechte Zickzack-Linien. Unter dem Vogelband befindet sich eine schwarze Linie mit einem Rapport von weißen Punktrosetten mit lilabraunem Zentrum. Es folgt ein Streifen mit z-förmigen Ornamenten, ein weiterer mit alternierenden Strichen sowie ein dritter mit alternierenden Punkten.
Den Fuß zieren zwei breite Friese mit Gruppen von je vier senkrechten Zickzack-Linien, die gegeneinander versetzt sind.
Die Haltung der Vögel entspricht erst bei einer Drehung um 180 Grad dem anatomischen Sachverhalt. Erst dann befinden sich Kopf und Schnabel an der richtigen Stelle und die kleinen Häkchen am Ansatz der Leiber werden als Füße verständlich.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Böotische Vogelschale (Klasse 1), Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00123656

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