Aryballos in Form eines Igels

Fallback-Bildstil

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  • Herstellung 7. Jahrhundert v. Chr.
Auf einer zungenförmigen Platte sitzt der Igel, dessen Körper mit kleinen Rechtecken ein stilisiertes Stachelmuster aufweist. Auf seinem Rücken ragt ein kurzer, breiter Gefäßhals mit breitem, flachen Mündungsteller hervor, wie er von Aryballoi bekannt ist. Das Gefäß ist vollständig mit einer hellen, blau-grünen Glasur überzogen. Akzentuiert sind die Augen, ein Streifen oberhalb des Kopfes und der Mündungsrand mit dunkler Glasur. Auf dem Körper finden sich einzelne Flecken in dunkler Färbung.
Diese Art der Keramik ist typisch für das am Rande des Nildeltas gelegene Naukratis, eine griechische Gründung in Ägypten.
Wohl aufgrund seiner Resistenz gegen Schlangengift, galten Wüstenigel als übelabwehrend.

Zusätzliche Angaben

Zitiervorschlag

Aryballos in Form eines Igels, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Online: https://www.mkg-hamburg.de/object/dc00125208

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