Genucilia-Gruppe

Sog. Caeretaner Teller

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  • Production 2. Hälfte 4. Jh. v. Chr.
Die markante Form dieser kleinen, henkellosen Schale wird als Caeretaner Teller - nach dem bedeutenden etruskischen Fundort Cerveteri in Mittelitalien - bezeichnet. Charakteristisch ist das am abgesetzten Rand umlaufende Wellenband, ein sogenannter Laufender Hund, und der im Profil gezeigte Frauenkopf im Inneren. Die Haare der jungen Frau sind in einem Sakkos zusammengefasst und werden über der Stirn von einem Diadem gehalten. Als weiteren Schmuck trägt sie ein langes Ohrgehänge.
Wer die Dargestellte ist, ist nicht sicher zu beantworten; möglicherweise handelt es sich um die etruskische Göttin Turan (gr. Aphrodite).

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Genucilia-Gruppe, Sog. Caeretaner Teller, Museum für Kunst and Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/en/object/dc00127862

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