Schalengriff in Gestalt eines nackten Knaben

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  • Production um 500 v. Chr.
Die Schale, der der Knabe ursprünglich als Griff diente, ist verloren. Es wird eine getriebene, dünnwandige Bronzeschale gewesen sein. Kopf und Tatzen eines Löwenfells bilden den Griffansatz. Das Mittelstück des Griffs – aus zwei gegenständigen ziselierten Volutenpalmetten mit je sechs Blättern – wird von einem Jüngling gebälkartig über dem Kopf getragen. Er steht auf einem nach unten gerichteten Widderkopf. Sein Gesicht ist flach und recht breit. Die Haare sind vorne kranzartig über die Stirn geführt und fallen als eine sich verjüngende Masse über den Rücken. Sie sind unten in einem Knoten zusammengefasst. Die großen mandelförmigen Augen treten hervor und sind plastisch gefasst. Der Körper wirkt flach; anatomische Details sind nicht scharf akzentuiert. Brustwarzen und Nabel sind mit Kreispunzen angegeben.

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Schalengriff in Gestalt eines nackten Knaben, Museum für Kunst and Gewerbe Hamburg, Online: https://www.mkg-hamburg.de/en/object/dc00125987

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