Salbgefäß in Form eines gelagerten Widders

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  • Production 1. Hälfte 6. Jahrhundert v. Chr.
Der Körper wurde zunächst auf der Scheide gedreht und dann in der Mitte zusammengedrückt. Kopf, Hörner, Beine und Schwanz sind handgeformt. Auf dem Kopf befindet sich ein Ausgussloch. Das Fell ist durch parallele Punktreihen angegeben; auf der Unterseite befindet sich eine Zickzacklinie zwischen zwei Geraden.
Unter den tiergestaltigen Salbgefäßen zählt der Widder zu den geläufigsten Formen. Diese Salbgefäße wurden zuerst gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr. im Osten hergestellt. Rhodos nahm bald eine führende Stellung in der Produktion ein, die alsbald auch in anderen griechischen Zentren – vor allem Korinth – Aufnahme fand. Die Nachfrage war groß, besonders in Italien – wurden doch die witzigen Gefäße nicht nur um ihrer selbst willen exportiert, sondern mindestens ebenso wegen des kostbaren Duftöls, das man in ihnen transportierte. Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. werden sie von den einfachen kugeligen Aryballoi oder den schlauchförmigen Alabastra korinthischer Fabrikation verdrängt.

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Salbgefäß in Form eines gelagerten Widders, Museum für Kunst and Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/en/object/dc00126003

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