Schulz, Lavinia

Entwurf für ein Kleid oder Bühnenkostüm mit der Silhouette eines auf der spitze stehenden Dreiecks, vermutlich für die Figur der "Gerd" aus der Sage "Skirnismól"

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  • Design 1920–1922
Aus einer Serie ähnlicher Entwürfe stammt diese Zeichnung zu einem langen Kleid oder Umhang mit der Silhouette eines auf der Spitze stehenden Dreiecks. Vermutlich als Bühnenkostüm konzipiert. Die nackte Figurine mit den markanten dreieckigen Augenpartien und den seitlich auf Schulterhöhe ausgestreckten Armen ist mit schwarzer Tusche laviert, sodass die Proportionen sehr deutlich zu sehen sind. Das wohl für einen durchscheinenden Stoff konzipierte Gewand ist nur durch Umrisse angedeutet. Oben links ist die Silhouette nochmals ohne Figurine gezeichnet. Aus dieser Serie ist es der einzige, zu dem eine in der Silhouette weitgehende entsprechende Ausführung (vgl. 2000.355.AB.) erhalten ist. Es handelt sich um das aus weißer Gaze gefertigte Gewand für das weibliche Pendant zur ebenfalls erhaltenen Ganzkörpermaske des blauen Ritters "Skirnir". Das Gewand wurde gegenüber dem Entwurf noch um einen dreieckigen Aufbau ergänzt, der Kopf und Gesicht schleierartig verbirgt. Die beiden Figuren stellen ein Paar aus der nordischen Sagenwelt der "Edda" dar, für deren Erzählungen sich Lavinia Schulz und ihr Partner Walter Holdt begeisterten. Die Sage "Skirnismól" erzählt von dem Auftrag des Ritters "Skirnir", im Namen seines liebeskranken Herren "Freya" um die Hand der schönen "Gerd" anzuhalten. (Athina Chadzis)

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Lavinia Schulz, Entwurf für ein Kleid oder Bühnenkostüm mit der Silhouette eines auf der spitze stehenden Dreiecks, vermutlich für die Figur der "Gerd" aus der Sage "Skirnismól", Museum für Kunst and Gewerbe Hamburg, Public Domain, Online: https://www.mkg-hamburg.de/en/object/mkg-e00198656

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