Raubkunst?

Marmorpaneel zur Restitution bereit | 20 November 2018

Das MKG zeigt ein Wandpaneel aus dem 12. Jh. aus dem afghanischen Ghazni in der Ausstellung "Raubkunst?", das es 2013 in einer Pariser Auktion ersteigerte. Kurz nach dem Erwerb stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei diesem Objekt eindeutig um Raubkunst handelt. Mit der Präsentation begleitet das MKG die begonnenen Rückgabeverhandlungen und stellt die aktuelle Situation des Marmorpaneels dar. Bereits halb verpackt in einer Transportkiste steht es zur Rückgabe bereit. Eine Publikation in der „Raubkunst?“-Reihe des MKG fasst die bisher recherchierte Verlust- und Erwerbungsgeschichte zusammen und würdigt das Paneel in seiner Bedeutung.

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Das MKG zeigt ein Wandpaneel aus dem 12. Jh. aus dem afghanischen Ghazni in der Ausstellung "Raubkunst?", das es 2013 in einer Pariser Auktion ersteigerte. Kurz nach dem Erwerb stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei diesem Objekt eindeutig um Raubkunst handelt. Mit der Präsentation begleitet das MKG die begonnenen Rückgabeverhandlungen und stellt die aktuelle Situation des Marmorpaneels dar. Bereits halb verpackt in einer Transportkiste steht es zur Rückgabe bereit. Eine Publikation in der „Raubkunst?“-Reihe des MKG fasst die bisher recherchierte Verlust- und Erwerbungsgeschichte zusammen und würdigt das Paneel in seiner Bedeutung. Das Marmorpaneel gehörte zu einem 78-teiligen Fries aus dem 12. Jahrhundert, das aus dem Innenhof des Königspalastes von Sultan Mas’ud III. in der Stadt Ghazni in Afghanistan stammt. Seit 2014 bemüht sich das MKG unter Einschaltung des Kulturgutschutzes Deutschland und des Auswärtigen Amtes um die Restitution des Marmorpaneels. Im Sommer 2018 kam es zu einem ersten Gespräch zwischen dem MKG, Vertretern der afghanischen Botschaft in Berlin und deutscher Behörden.

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