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Vortrag

Laura Haddad: Muslimische Modebilder im Diskurs. Vom Stigma zum Mainstream?

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26.8.22, 4.00 pm – 5.00 pm
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Eine modisch gekleidete Frau in einem Instagram-Profil.
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Eintritt frei.

Muslimische Kleidungspraxis wird in der Öffentlichkeit meist auf das Tragen eines Kopftuchs reduziert und galt lange nicht als modisch. In Mode- und Werbekampagnen sowie Sozialen Medien lässt sich neuerdings eine Verschiebung dieses hegemonialen Diskurses beobachten. Auflagenstarke Modezeitschriften und Retailer wie Zalando zeigen vermehrt auch muslimische Models und Modest Fashion. Im Zentrum des Vortrags stehen muslimische Modebilder und ihre Einbettung in Debatten um Intersektionalität und postkoloniale Theorien.

Laura Haddad ist promovierte Kulturwissenschaftlerin und hat zur Institutionalisierung des Islam sowie zu postmigrantischen Alltagskulturen geforscht. Ab Juni 2022 ist sie wissenschaftliche Volontärin im Altonaer Museum.

Der Vortrag findet statt im Rahmen von „OPEN: Festival der partizpativen Räume in Hamburger Museen“.

Der Vortrag begleitet Haddads Beitrag zur Ausstellung „Dressed. 7 Frauen – 200 Jahre Mode“. In einem Video auf der wechselnden 8. Bühne der Ausstellung setzt sie sich mit Diversität in der Mode und Modekörpern als Orte gesellschaftlicher Aushandlung auseinandersetzt.