Begleitprogramm: "Mobile Welten"

Öffentliche Führungen

Sa, 21. April  (Lange Nacht der Museen), 18.20, 22.20 und 0.20 Uhr | Sa, 5. Mai , 15 Uhr | So, 20. Mai , 12 Uhr | Sa, 30. Juni, 15 Uhr | So, 8. Juli, 12 Uhr | Do, 19. Juli, 19 Uhr | So, 12. August, 12 Uhr | Do, 23. August, 19 Uhr | einstündig | im Museumseintritt inbegriffen

Kuratorenführung

Sa, 21. April , 15 Uhr | Do, 28. Juni, 18.30 Uhr
Wofür all das? Roger M. Buergel führt durch die Ausstellung | einstündig | im Museumseintritt inbegriffen

Lecture Performance / African Terminal

Sa, 14. April, 16 Uhr
African Terminal Auftakt

Do, 4. Oktober, 18 Uhr
African Terminal Abschluss

Vom 12. April bis zum 14. Oktober 2018 wird der African Terminal sein Lager im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg aufschlagen. Dort werden im Rahmen der Ausstellung 'Mobile Welten' Gebrauchtwaren angenommen, die dann im Herbst 2018 nach Gambia, Ghana, oder Nigeria verschickt werden.

Weiter Informationen unter www.africanterminal.com

Workshop: Modeschule

19.-21. Mai 2018 und 6.-7. Juli 2018, jeweils 11-16 Uhr, im Mobile Welten-Studio, 2. OG
Workshop für Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahre
Was heißt das eigentlich – Entwerfen? Woher kommen die Formen? Und muss immer alles zusammenpassen, um schön zu sein? Diesen und ähnlichen Fragen geht die hauseigene Modeschule von Mobile Welten nach. In drei Wochenend-Workshops werden gängige Schnittformen verabschiedet, mit vorgefundenen Materialien experimentiert, neue Muster entwickelt und Altes neu zusammengesetzt. Diese Techniken der radikalen Improvisation sind dabei keinesfalls auf die Mode beschränkt – sie sind auch immer dann geboten, wenn Menschen und Dinge migrieren. Entwurf – so könnte man vorläufig festhalten – hat also auch mit einer produktiven Haltung zur Welt zu tun. Der Workshop wird von der Designerin Anne Schwätzler (www.hui-hui.de) geleitet.
Teilnahmegebühr: Museumseintritt, unter 18 Jahre kostenlos | buchbar sind ein, zwei oder alle drei Tage | Teilnahme nach vorheriger Anmeldung über yes@mobile-welten.org | weitere Termine folgen auf www.mobile-welten.org

Gespräch: Andreas Reckwitz über „Die Kulturalisierung der Politik“

Do, 31. Mai 2018, 18 Uhr, im Mobile Welten-Studio, 2. OG
Den eigentlichen Konflikt der Spätmoderne sieht Andreas Reckwitz in dem Widerstreit zwischen zwei „Kulturalisierungsregimen“. Während das aufgeschlossene Weltbürgertum der globalen Eliten kulturelle Vielfalt per se als Bereicherung versteht, vertreten nationalistische, fundamentalistische und rechtspopulistische Gruppierungen eine Identitätspolitik, die radikal zwischen Außen und Innen, Eigen und Fremd unterscheidet. Was diese Gegenüberstellung für unsere Gesellschaft bedeutet, wie ihr zu begegnen ist und welche Rolle Kulturinstitutionen dabei spielen, diskutieren Andreas Reckwitz und Roger M. Buergel. | im Museumseintritt inbegriffen

Vortrag: Das kulturelle Erbe von Rojava

Do, 14. Juni 2018, 18 Uhr, im Mobile Welten-Studio, 2. OG
Beim Angriff auf Afrin zerstörte die türkische Armee gezielt den Ain Dara Tempel. Der Tempel der späthethitischen Zeit wurde um das 9. Jahrhundert v. u. Z. aus dem für diese Region typischen schwarzen Basalt gebaut und der Göttin Ischtar geweiht. Die Stätten und Mythologien der Göttin prägen bis heute die syrische und mesopotamische Gesellschaft. Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn deren kulturelles Erbe zerstört wird? Was bedeutet es für ihre Zukunft? Das Projekt„Amargî“ lädt dazu ein, unseren Blick auf Vergangenes zu überdenken und über das Fortleben der Geschichte in der Gegenwart zu diskutieren. Der Vortrag wird von der Jineologie-Forscherin und Schriftstellerin Gönül Kaya gehalten, im Anschluss findet eine Expertinnenführung durch die Ausstellung statt. | im Museumseintritt inbegriffen

Expertenführung & Listening Session: ARK // Eine Kiste Platten & eine Kiste Bier mit DIR

Do, 21. Juni 2018, 18 Uhr, im Mobile Welten-Ausstellungsraum im EG, anschließend im Mobile Welten-Studio im 2. OG
Johannes Ismaiel-Wendt und Malte Pelleter präsentieren ihre Soundinstallation ARK (Arkestrated Rhythmachine Komplexities). Es geht um das Drum-Pattern als Vehikel, rhythmatische Reisewege kreuz und quer über Yellow Pacific und Black Atlantic, die Erfindung des Bossa Nova und die Unmöglichkeit eingleisiger Geschichtserzählung. ARK besteht aus mehr als 10 Rhythmus-Maschinen, 3 Samplern, Kopfhörern und Mehrkanal-Audio und wurde produziert mit Sebastian Kunas (Produktion Audio-Tracks) und Sarah-Indriyati Hardjowirogo (Sprecherin). Danach folgt die Listening Session „Eine Kiste Platten & eine Kiste Bier mit DIR“ mit Sebastian Reier a.k.a. Booty Carrell. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Groove City statt. | im Museumseintritt inbegriffen | weitere Informationen unter mobile-welten.org

Lesung, Konzert, Führung: "Arkestrated Rhythmachine Komplexities"

Do, 5. Juli 2018, 18 Uhr, im Mobile Welten-Ausstellungsraum, EG
Johannes Ismaiel-Wendt und Malte Pelleter präsentieren ihre Soundinstallation ARK (Arkestrated Rhythmachine Komplexities). Es geht um das Drum-Pattern als Vehikel, rhythmatische Reisewege kreuz und quer über Yellow Pacific und Black Atlantic, die Erfindung des Bossa Nova und die Unmöglichkeit eingleisiger Geschichtserzählung.
ARK besteht aus mehr als 10 Rhythmus-Maschinen, 3 Samplern, Kopfhörern und Mehrkanal-Audio und wurde produziert mit Sebastian Kunas (Produktion Audio-Tracks) und Sarah-Indriyati Hardjowirogo (Sprecherin). | im Museumseintritt inbegriffen | weitere Informationen unter: mobile-welten.org

Gespräch mit Chika Okeke-Agulu: "Global Art History and the Encyclopedic Museum"

Do, 12. Juli 2018, 18 Uhr, Mobile Welten-Studio, 2. OG
Wie ziehen wir Vergleiche, wenn wir Dinge (Objekte, Artefakte, Kunstwerke) vergleichen, die sich nicht vergleichen lassen – zumindest nicht auf der Grundlage der etablierten Wissensordnung? Wie setzen wir Dinge zueinander in Beziehung, die in keiner natürlichen (logischen, historischen, kulturellen) Beziehung zueinanderstehen? Hilft uns die Kunst, hilft uns der ästhetische Sinn da weiter? | in englisch | im Museumseintritt inbegriffen

Vortrag: Jineologie – die Wissenschaft der Frauen, der Gesellschaft und des Lebens

Do, 6. September 2018, 18 Uhr, im Mobile Welten-Studio, 2. OG
Die kurdische Frauenbefreiungsbewegung hat eine eigene Wissenschaft begründet: die „Jineologie“. Sie basiert auf einer Kritik der positivistischen, patriarchalen und kapitalistischen Denkweisen, die seit Jahrtausenden Wissenschaft und Gesellschaft prägen. Im Gegensatz dazu knüpft die „Jineologie“ an entwertetes und verschüttetes Wissen an, um ein freies demokratisches Leben in Vielfalt und Verbundenheit aufzubauen. Das Projekt „Amargî“ möchte einen Einblick auf ungeschriebene Geschichte und undokumentiertes Wissen schaffen. Der Vortrag wird von der Soziologin Haskar Kirmizigul gehalten, welche auch Vertreterin des Jineologie-Komitees ist. Im Anschluss findet eine Expertinnenführung durch die Ausstellung statt. | Eintritt: 8 Euro

Gruppen

Buchbare Führungen

Wir bieten Schüler- und Erwachsenen-Gruppen individuelle Führungen an. Ihre Führung buchen Sie bitte über den Museumsdienst Hamburg, Tel. 040 428 131–0.
60 Min: 70 Euro pro Gruppe zzgl. Eintritt / ermäßigte Preise für Schulklassen
Sprachen: Deutsch oder Englisch

Selbstorganisierte Gruppen

Selbstorganisierte Gruppen (ab 10 bis max. 28 Personen) benötigen für den Besuch der Ausstellung eine kostenpflichtige Anmeldung zu 20 Euro (Erw.) bzw. 10 Euro (Schulklassen) zzgl. Eintritt. Das Zeitfenster für Ihren Besuch buchen Sie bitte über den Museumsdienst Hamburg, Tel. 040 428 131–0.

Digitale Plattform zum Projekt MOBILE WELTEN

Begleitheft zur Ausstellung MOBILE WELTEN

Buchungen

Museumsdienst Hamburg
Mo-Fr 9 bis 18 Uhr
T. +49 (0)40 4281310
F. +49 (0)40 427310067

Kontakt

Julia Lerch-Zajączkowska
Wissenschaftliche Mitarbeiter Projekt "Mobile Welten"