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Haute Couture von Jean Paul Gaultier

29. November 2017

Für die Mode-Sammlung des MKG erwirbt die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen ein Haute-Couture-Modell zu einem zentralen Thema des Modedesigners Jean Paul Gaultier: Boudoir. Das fast durchsichtige Abendkleid verweist sowohl auf das Negligee als auch auf Korsett und Reifrock des Rokokokleides. Gaultier ist berühmt für seinen expliziten Umgang mit dem Korsett, einem Inbegriff von Weiblichkeit, das sich in abgewandelter Form in vielen seiner Kollektionen wiederfindet. Das Modell wird dem MKG als Dauerleihgabe der Stiftung überlassen. Wir sagen Danke und freuen uns schon darauf!

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Für die Mode-Sammlung des MKG erwirbt die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen ein Haute-Couture-Modell zu einem zentralen Thema des Modedesigners Jean Paul Gaultier: Boudoir. Das fast durchsichtige Abendkleid verweist sowohl auf das Negligee als auch auf Korsett und Reifrock des Rokokokleides. Gaultier ist berühmt für seinen expliziten Umgang mit dem Korsett, einem Inbegriff von Weiblichkeit, das sich in abgewandelter Form in vielen seiner Kollektionen wiederfindet.

Korsett und Matrosenlook, Punkfetzen und Glitzerrobe, Travestie und Varieté werden mit Gaultier assoziiert, traditionelle französische Haute Couture eher weniger. Und doch ist das 1976 gegründete Pariser Modehaus seit 1997 ordentliches Mitglied der Chambre Syndicale de la Haute Couture und realisiert seine Entwürfe ausschließlich in den eigenen Pariser Ateliers. Gleichwohl bleibt Jean Paul Gaultier unter den Pariser Couturiers eine Ausnahmeerscheinung.

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Neue Fotografien für das MKG

28. November 2017

Dank der neuesten Ankäufe der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen freut sich das MKG über neue Dauerleihgaben, die den zeitgenössischen Schwerpunkt der Sammlung für Fotografie und Neue Medien ergänzen. Der Blick für Details ist es, was die drei Fotografen Jochen Lempert, Peter Piller und Laura J. Pagett verbindet. Unsere Sammlung ist nun um einige ihrer Werke reicher.

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Dank der neuesten Ankäufe der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen freut sich das MKG über Fotografien, die den zeitgenössischen Schwerpunkt der Sammlung für Fotografie und Neue Medien ergänzen. Der Blick für Details ist es, was die drei Fotografen verbindet: Jochen Lempert erkundet in seinen Aufnahmen die Verbindung zwischen Fotografie und Biologie. Scheinbar beiläufig wie die Bilder wirken auch seine Motive: Lebewesen wie Schnecken, Blattläuse oder Vögel. Peter Piller versammelt in der vom MKG erstmals gezeigten Serie "behind time" (2017) Augenblicke, die in der professionellen Tierfotografie als verfehlt gelten würden. Gemeinsam entwickelten die beiden Künstler die Ausstellung "Vögel" mit Aufnahmen aus der Sammlung des MKG und eigenen Arbeiten, von denen eine Auswahl erworben wird. Die Künstlerin und Kunsthistorikerin Laura Padgett konfrontiert den Betrachter in ihrer Arbeit "V&A Porcelain" mit Porzellanfigurinen aus dem Victoria and Albert Museum in London. Padgett interessiert sich für das Fragment, Details der Figuren, enge Ausschnitte. So "übersetzt" sie die Bildsprache einer Kunstgattung des 18./19. Jahrhunderts für die Interpretation des zeitgenössischen Betrachters.

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Messe 2017: Justus Brinckmann Preise

Die Preisträger stehen fest | 24. November 2017

Wie gewohnt hält zum Jahresende wieder zeitgenössisches Kunsthandwerk und aktuelles Design Einzug in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Die vom MKG und der Justus Brinckmann Gesellschaft initiierte Messe bietet internationalen, zeitgenössischen Kunsthandwerkern seit über 130 Jahren Raum, um ihre Werke dem Publikum zu präsentieren. Preisträger der diesjährigen Preisverleihung sind der Hamburger Weber Andreas Möller (oben links) und die österreichische Fliesenmanufaktur KARAK (unten). Herzlichen Glückwunsch!

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Wie gewohnt hält zum Jahresende wieder zeitgenössisches Kunsthandwerk und aktuelles Design Einzug in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Die vom MKG und der Justus Brinckmann Gesellschaft initiierte Messe bietet internationalen, zeitgenössischen Kunsthandwerkern seit über 130 Jahren Raum, um ihre Werke dem Publikum zu präsentieren. Preisträger der diesjährigen Preisverleihung sind der Hamburger Weber Andreas Möller (oben links) und die österreichische Fliesenmanufaktur KARAK (unten).

Der mit 7.500 € dotierte Justus-Brinckmann-Preis 2017 geht an Andreas Möller. Der bereits seit 1996 an der Messe teilnehmende Hamburger überzeugte die Jury nicht nur mit seinen raffiniert gewebten Textilarbeiten. Indem er neue, fortschrittliche Webtechniken und -stühle entwickelt, sorgt Möller mit verschiedenen Projekten u.a. in Entwicklungsländern dafür, alte Handwerkstraditionen wieder aufleben zu lassen.

Den mit 2.500 € dotierten Justus Brinckmann Förderpreis 2017 erhält KARAK. Zeitgenössische Computertechnik trifft in der jungen Fliesenmanufaktur von Martha Debrevec-Rauch, Sebastian Rauch und Thomas Rösler auf traditionelles japanisches Handwerk. Den Fliesen von KARAK wird mittels dem Zusammenspiel von digital entwickelten Ornamenten und traditioneller Raku-Brenntechnik eine individuelle Oberfläche verliehen, die jedes Stück zu einem Unikat macht.

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MKG unterwegs

Zu Gast im Grünen Gewölbe | 21. November 2017

Einzigartig ist dieses Wachsmodell (links im Bild) des 17. Jahr- hunderts aus der Sammlung des MKG. Es ist derzeit zu Gast im Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Im Rahmen der Ausstellung „An-Sichten. Barocke Elfenbein- kunst im Dialog der Künste“, wird es zusammengeführt mit der in Elfenbein ausgeführten Version des Deckelhumpens des Maximilianmuseums in Augsburg. Um Materialverlust zu vermeiden, dürften aus kostbarem Elfenbein gefertigte Arbeiten in der Regel mit Hilfe von Wachs- bzw. Tonbozetti vorbereitet worden sein, allerdings haben sich solche Modelle nur selten erhalten und sind daher begehrte Sammlerstücke.

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Einzigartig ist dieses Wachsmodell (links im Bild) des 17. Jahr- hunderts aus der Sammlung des MKG. Es ist derzeit zu Gast im Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Im Rahmen der Ausstellung „An-Sichten. Barocke Elfenbein- kunst im Dialog der Künste“, wird es zusammengeführt mit der in Elfenbein ausgeführten Version des Deckelhumpens des Maximilianmuseums in Augsburg. Um Materialverlust zu vermeiden, dürften aus kostbarem Elfenbein gefertigte Arbeiten in der Regel mit Hilfe von Wachs- bzw. Tonbozetti vorbereitet worden sein, allerdings haben sich solche Modelle nur selten erhalten und sind daher begehrte Sammlerstücke. Das filigran gearbeitete Wachsmodell vermittelt einen Eindruck vom künstlerischen Schaffensprozess des Barockbildhauers Georg Petel, der sich hier als meisterhafter Bossierer erweist. Die Darstellung des Bacchanals, ein ausgelassenes Trinkgelage im antiken Rom, ist von christlicher Moral geprägt. Mit der Allegorie des Todes wird der Betrachter auf die Vergänglichkeit des Lebens hingewiesen und vor den fatalen Folgen erhöhten Alkoholkonsums gewarnt. Noch bis zum 21. Januar 2018 wird die unvergleichliche Rarität in Dresden zu sehen sein.

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Brot und Spiele: And the winner is ...

... Hamburg Leuchtfeuer! | 17. November 2017

Brot & Spiele – es gibt einen Gewinner! Die innovativste Kantine Hamburgs heißt: Hamburg Leuchtfeuer! In unserem Wettbewerb zur Ausstellung Food Revolution 5.0 setzte sich die Hospizküche mit den meisten Holzstäbchen gegen die starke Konkurrenz durch. Wir freuen uns mit euch und danken allen Kantinen für die Teilnahme. Foto: Kirsten Elvers

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Brot & Spiele – es gibt einen Gewinner! Die innovativste Kantine Hamburgs heißt: Hamburg Leuchtfeuer! In unserem Wettbewerb zur Ausstellung Food Revolution 5.0 setzte sich die Hospizküche mit den meisten Holzstäbchen gegen die starke Konkurrenz durch. Wir freuen uns mit euch und danken allen Kantinen für die Teilnahme. Foto: Kirsten Elvers

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Brot&Spiele: Die Finalisten, Ihre Wahl

Kandidat 6/6: Die Mensa der HFBK Hamburg | 27. Oktober 2017

Brot&Spiele / Kandidat 6: Kochen und Kunst – auf wie vielen Ebenen das zusammengeht, kann man täglich in der Mensa der HFBK Hamburg erleben. Seit 2015 steckt die Hirn und Wanst-Küchenbrigade in Kooperation mit der Wilhelmsburger Kaffeeklappe hinter dem Konzept dieser außergewöhnlichen Kantine. Ob animalisch oder vegan, ob exotische „rote Kuller“ oder traditioneller Hacktopf – Essen soll vor allem wieder alle Sinne anregen und nicht nur als Konsum dienen.

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Brot&Spiele / Kandidat 6: Kochen und Kunst – auf wie vielen Ebenen das zusammengeht, kann man täglich in der Mensa der HFBK Hamburg erleben. Seit 2015 steckt die Hirn und Wanst-Küchenbrigade in Kooperation mit der Wilhelmsburger Kaffeeklappe hinter dem Konzept dieser außergewöhnlichen Kantine. Ob animalisch oder vegan, ob exotische „rote Kuller“ oder traditioneller Hacktopf – Essen soll vor allem wieder alle Sinne anregen und nicht nur als Konsum dienen. In dem vom international bekannten Künstler Anselm Reyle, Professor für Malerei an der HFBK Hamburg, gestalteten Inneraum geht es sozusagen um „GeschmacksBildung“. Dazu Mensakurator Marko Antonio Reyes Loredo: „Wir wollen mit unserer Mensa einen offenen Ort des Austauschs schaffen, in dem wir in Zusammenarbeit mit Studenten und Lehrenden Esskultur wieder hochleben lassen“. Dabei ist es gar nicht so einfach, den Mensabetrieb mit bis zu 500 Essen am Tag auf diesem Niveau zu gewährleisten – denn bei aller Liebe zu lokalen und hochwertigen Zutaten, die Preise müssen für Besucher attraktiv bleiben. Bisher gelingt den Machern von Hirn und Wanst dieser Spagat scheinbar ohne Probleme, der Erfolg bei Studenten aus dem eigenen Haus wie auch Gästen aus anderen Institutionen gibt der innovativen Ausrichtung definitiv Recht. Die Mensa der HFBK Hamburg ist Ihre innovativste Kantine? Dann wählen Sie noch bis 29.10. Ihren Favoriten in der Ausstellung http://food.mkg-hamburg.de/brot-spiele/

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