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Vote together!

09. Mai 2019

Vote together. Vote for Europe! Anlässlich der bevorstehenden Europawahl am 26. Mai 2019 hat der deutsch-britische Fotograf Wolfgang Tillmans eine Plakatserie entworfen und sie dem MKG (neben anderen europäischen Institutionen) zuschicken lassen. Zwei Drittel der Serie sind ab heute im Flur zwischen Vestibül und Raubkunst-Ausstellung zu sehen.

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Vote together. Vote for Europe! Anlässlich der bevorstehenden Europawahl am 26. Mai 2019 hat der deutsch-britische Fotograf Wolfgang Tillmans eine Plakatserie entworfen und sie dem MKG (neben anderen europäischen Institutionen) zuschicken lassen. Zwei Drittel der Serie sind ab heute im Flur zwischen Vestibül und Raubkunst-Ausstellung zu sehen. Nach Ende der Ausstellung am 27. Mai gehen die Plakate in die Sammlung des MKG über. Wer mehr über das Projekt und die Plakataktion des deutsch-britischen Künstlers Wolfgang Tillmans wissen möchte, findet alle Informationen unter: https://www.votetogether.eu/de/blog/

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"Museumswand" am Hauptbahnhof

06. Mai 2019

Mit der Eröffnung des HVV-Servicecenters durch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher wurde am 6. Mai auch die Umgestaltung der Bahnhofshalle über der U1 gefeiert. Neben dem neuen Aufzug zum Steintorplatz ist die 60 Meter lange hinterleuchtete „Museumswand“ mit den expressionistischen Tanzmasken von Lavinia Schulz und Walter Holdt Teil der Modernisierung.

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Mit der Eröffnung des HVV-Servicecenters durch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher wurde am 6. Mai auch die Umgestaltung der Bahnhofshalle über der U1 gefeiert. Neben dem neuen Aufzug zum Steintorplatz ist die 60 Meter lange hinterleuchtete „Museumswand“ mit den expressionistischen Tanzmasken von Lavinia Schulz und Walter Holdt Teil der Modernisierung. Die teilweise überlebensgroßen Abbildungen weisen dem Museumspublikum den Weg und machen neugierig auf die umfassende Designsammlung des MKG. Schulz und Holdt führten von 1919 bis 1924 mit ihren 20 selbst entworfenen Kostümen dramatisch-tragische, lustig-seltsame Tänze zu avantgardistischer Musik auf und prägten damit die berühmten Hamburger Künstlerfeste entscheidend mit.

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MKG Messe 2019: Call for Entries

10. April 2019

Qualität, Innovation, künstlerischer Anspruch – seit über 130 Jahren steht die MKG Messe Kunst und Handwerk für die Förderung des zeitgenössischen Kunsthandwerks. Als internationales Forum für aktuelle Entwicklungen im Kunsthandwerk und nachhaltiges Design stellt sie Produkte aus, die sich von Massenproduktion und Einheitsware abheben.

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Qualität, Innovation, künstlerischer Anspruch – seit über 130 Jahren steht die MKG Messe Kunst und Handwerk für die Förderung des zeitgenössischen Kunsthandwerks. Als internationales Forum für aktuelle Entwicklungen im Kunsthandwerk und nachhaltiges Design stellt sie Produkte aus, die sich von Massenproduktion und Einheitsware abheben. Auch dieses Jahr findet die Messe im MKG vom 22. November bis zum 1. Dezember statt. Ab sofort können sich alle interessierten Kunsthandwerker*innen und Designer*innen für die Teilnahme an der Messe 2019 bewerben. Mehr Infos dazu unter: www.mkgmesse.de.

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MKG unterwegs... Zurück aus München

21. Februar 2019

Die Madonna mit Kind ist eine Arbeit des Florentiner Renaissance-Künstlers Andrea Della Robbia (1435-1525), der mit Vorliebe plastische Bildwerke aus glasierter Terrakotta fertigt. Das Relief in der Sammlung des MKG verkörpert in Florenz eine so neue Ästhetik, dass es als Leihgabe in der Münchener Ausstellung „Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo Da Vinci“ in der Alten Pinakothek nicht fehlen durfte.

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Die Madonna mit Kind ist eine Arbeit des Florentiner Renaissance-Künstlers Andrea Della Robbia (1435-1525), der mit Vorliebe plastische Bildwerke aus glasierter Terrakotta fertigt. Das Relief in der Sammlung des MKG verkörpert in Florenz eine so neue Ästhetik, dass es als Leihgabe in der Münchener Ausstellung „Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo Da Vinci“ in der Alten Pinakothek nicht fehlen durfte. Hier hing es seit Oktober 2018 in einer Reihe mit berühmten Gemälden von Leonardo da Vinci, Lorenzo di Credi, Andrea Del Verrocchio u. a. Heute ist es an seinen angestammten Platz in der Schausammlung Christentum im MKG zurückgekehrt. Der Erfolg des Bildes liegt in der liebevollen Darstellung der innigen Beziehung zwischen Mutter und Kind. Maria ist ihrem Sohn zärtlich zugewandt und spielt mit ihm.

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Atschüss Karl Lagerfeld

20. Februar 2019

Auch das Team des MKG zeigt sich tief betroffen vom Tod des Hamburger Couturiers und Modedesigners Karl Lagerfeld (1933-2019). Ihm zu Ehren präsentieren wir bis Ostern 2019 im vorderen Treppenhaus zwei bedeutende Werke aus unserer Sammlung.

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Auch das Team des MKG zeigt sich tief betroffen vom Tod des Hamburger Couturiers und Modedesigners Karl Lagerfeld (1933-2019). Ihm zu Ehren präsentieren wir bis Ostern 2019 im vorderen Treppenhaus zwei bedeutende Werke aus unserer Sammlung. Der preisgekrönte Entwurf des zitronengelben Mantels markierte 1954 den Karrierebeginn des Designers in der Modebranche; das Kostüm und die zugehörige Mütze ist ein Look aus der Chanel Métiers d'Art Kollektion 2018, die bei der Modenschau im Dezember 2017 in der Elbphilharmonie Hamburg vorgestellt wurde.

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Ernst-Grafiken in der Bibliothek

25. Januar 2019

Max Ernst (1891–1976) war Maler, Zeichner, Bildhauer – und Erfinder neuer Techniken für die Kunst. Seit Kurzem ist in der Gerd Bucerius Bibliothek des MKG seine Grafikserie „Histoire naturelle“ ausgestellt. Im Jahr 1925 legte Max Ernst zum ersten Mal Papiere auf die Dielen eines Holzfußbodens und rieb mit einem Bleistift die Oberflächenstruktur durch. So entwickelte der Künstler die Technik der Frottage, die er in den kommenden Jahren in vielfältiger Weise nutzte und auch auf die Ölmalerei übertrug.

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Max Ernst (1891–1976) war Maler, Zeichner, Bildhauer – und Erfinder neuer Techniken für die Kunst. Seit Kurzem ist in der Gerd Bucerius Bibliothek des MKG seine Grafikserie „Histoire naturelle“ ausgestellt. Im Jahr 1925 legte Max Ernst zum ersten Mal Papiere auf die Dielen eines Holzfußbodens und rieb mit einem Bleistift die Oberflächenstruktur durch. So entwickelte der Künstler die Technik der Frottage, die er in den kommenden Jahren in vielfältiger Weise nutzte und auch auf die Ölmalerei übertrug. Diese Abreibungstechnik eröffnete für ihn neue Wege und ermöglichte ihm, tiefer in die verborgenen Bereiche des Wirklichen – in die Surrealität – vorzudringen und diese sichtbar zu machen. Die ersten Früchte dieser neuen Frottage-Technik wurden gesammelt und als „Naturgeschichte“ 1926 publiziert. Im Lesesaal der Bibliothek wird die Faksimile-Edition von 1972 nun bis auf Weiteres präsentiert.

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