"Kleine Fächer" im MKG

06. Februar 2020

Ein Stummfilm in der Sammlung Moderne: Das ist auf den ersten Blick nichts Besonderes. Auf den zweiten Blick werden jedoch die Unterschiede zu den historischen Werken deutlich: Dieser Film ist zeitgenössisch, und es wird viel in ihm gesprochen – allerdings in Gebärdensprache. Diese temporäre Intervention ist nur eine von vielen Installationen, die ab dem 6. Februar im MKG zu entdecken sind.

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Ein Stummfilm in der Sammlung Moderne: Das ist auf den ersten Blick nichts Besonderes. Auf den zweiten Blick werden jedoch die Unterschiede zu den historischen Werken deutlich: Dieser Film ist zeitgenössisch, und es wird viel in ihm gesprochen – allerdings in Gebärdensprache. Diese temporäre Intervention ist nur eine von vielen Installationen, die ab dem 6. Februar im MKG zu entdecken sind. Acht sogenannte „Kleine Fächer“ der Universität Hamburg, darunter auch Bereiche wie Archäologie, Neogräzistik oder Lateinamerika-Studien stellen mit ungewöhnlichen Formaten ihre Arbeit inmitten einzelner Sammlungspräsentationen vor und zeigen so, wie Lehre und Museumsarbeit auf neuartige Weise miteinander zu kombinieren sind. Die Zusammenarbeit ist Teil des Projektes "Wissenswerte: Kleine Fächer - sichtbar - vernetzt". Das Ziel ist es, die beteiligten geisteswissenschaftlichen Fächer sichtbar zu machen und den Dialog mit der Hamburger Öffentlichkeit an außeruniversitären Lernorten zu verstärken.

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