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MKG unterwegs: Grimaldo in New York

25. November 2019

Ab heute rollt der Grimaldo aus unserer Kunstkammer durchs Metropolitan Museum of Art New York! Der Trinkspielautomat des Goldschmieds Leodegar Grimaldo (tätig 1601−38), der Neptun als Winzer auf einer Schildkröte reitend zeigt, konnte 2006 von der SHK erworben werden und befindet sich seitdem im MKG. Im Rahmen der Ausstellung "Making Marvels: Science and Splendor at the Courts of Europe" wird das einzigartige Stück nun bis zum 1. März 2020 im THE MET zu sehen sein.

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Ab heute rollt der Grimaldo aus unserer Kunstkammer durchs Metropolitan Museum of Art New York! Der Trinkspielautomat des Goldschmieds Leodegar Grimaldo (tätig 1601−38), der Neptun als Winzer auf einer Schildkröte reitend zeigt, konnte 2006 von der SHK erworben werden und befindet sich seitdem im MKG. Im Rahmen der Ausstellung "Making Marvels: Science and Splendor at the Courts of Europe" wird das einzigartige Stück nun bis zum 1. März 2020 im THE MET zu sehen sein.

Der Automat Grimaldos ist nicht nur ein kurioses Spielzeug zur Belebung des geselligen Umtrunks, sondern repräsentiert den Höhepunkt der Unterhaltungstechnologie der deutschen Spätrenaissance. Das mechanische Wunderwerk kann auf verborgenen Laufrädern über die Tischplatte fahren und kommt mittels Arretierung am Rand der Tafel zum Stillstand. Der höfische Gast, vor dem die aufziehbare Schildkröte anhielt, musste den Kreisel in der Hand des Winzers drehen und dem ihm zugewandten Trinkspruch Folge leisten: den mit Wein gefüllten Becher ganz oder teilweise austrinken oder das Gefährt erneut in Bewegung setzen.

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Ausgezeichnetes Design

22. November 2019

Im Rahmen der Eröffnung der MKG Messe Kunst und Handwerk am 21. November 2019 gab das MKG die diesjährigen Preisträgerinnen bekannt. Der mit 7.500 Euro dotierte Justus Brinckmann Preis geht an Felicia Mülbaier, den mit 2.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Förderpreis erhält Areen Hassan.

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Im Rahmen der Eröffnung der MKG Messe Kunst und Handwerk am 21. November 2019 gab das MKG die diesjährigen Preisträgerinnen bekannt. Der mit 7.500 Euro dotierte Justus Brinckmann Preis geht an Felicia Mülbaier, den mit 2.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Förderpreis erhält Areen Hassan.

Felicia Mülbaier sprenge die konventionellen Grenzen ihres Metiers und bewege sich in einer spannenden Ambivalenz zwischen Archaischem und Zukunftsweisendem, so die Begründung der Jury. „Mülbaier malt gewissermaßen mit dem Edelstein. Die versteckte Wertigkeit des Materials – wie bei dem mit Bedeutung aufgeladenen Lapislazuli – verarbeitet sie mit professioneller Lässigkeit. Mit Felicia Mülbaier erhält eine außergewöhnliche Künstlerin und Kunsthandwerkerin mit herausragendem Potential den Justus Brinckmann Preis“, sagt Sebastian Giesen, Vorstandsvorsitzender der Justus Brinckmann Gesellschaft (JBG).

"Areen Hassan überzeugte die Jury mit ihrem kulturellen und kunsthandwerklichen Konzept“, so Caroline Schröder, Leiterin der Sammlung Moderne am MKG und Kuratorin der MKG Messe. In ihrem Umgang mit kulturellen Mustern vereine die Textildesignerin höchste Handwerklichkeit und reagiere auf die komplexe Situation, in der sie als Palästinenserin in Nazareth, Israel, lebt. „Areen Hassans Gewänder zeigen einen leichten und befreiten Umgang mit traditionellen Formen, ohne auf die national konnotierten Formate der Stickerei und der palästinensischen Folklore einzugehen. Ihre Teppiche reagieren vielschichtig auf textile Traditionen und politisch-gesellschaftliche Implikationen.“

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In Gedenken an Ingo Maurer

06. November 2019

„Wichtig ist mir das Leichte – und die Vergänglichkeit. Ein Ding soll nicht dastehen wie ein Betonklotz, wie ein Monument für die Ewigkeit. Erfolgreich sind wir, wenn wir ein Gefühl in den Menschen auslösen. Freude in den Gesichtern, das ist es, was mich glücklich macht.“

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„Wichtig ist mir das Leichte – und die Vergänglichkeit. Ein Ding soll nicht dastehen wie ein Betonklotz, wie ein Monument für die Ewigkeit. Erfolgreich sind wir, wenn wir ein Gefühl in den Menschen auslösen. Freude in den Gesichtern, das ist es, was mich glücklich macht.“ In Gedenken an den jüngst verstorbenen deutschen Industriedesigner Ingo Maurer (1932–2019) präsentiert das MKG im vorderen Treppenhaus nun Elemente seines Halogen-Systems „Ya Ya Ho“ (1984) aus der Sammlung Moderne.

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Umbauarbeiten im MKG

05. November 2019

Am vergangenen Sonntag endeten die Sonderausstellungen "ALLES KNETEN. Metamorphose eines Materials" und "Manufaktur des Klangs. 2000 Jahre Orgelbau und Orgelspiel". Von den Umbauarbeiten für die kommenden Ausstellungen "Sagmeister & Walsh: Beauty" (ab 15. Dezember 2019) und die MKG Messe Kunst und Handwerk (22. November bis 1. Dezember 2019) sind vor allem die Turnhalle im EG, das vordere Treppenhaus und die Sonderausstellungsflächen im 1. OG betroffen.

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Am vergangenen Sonntag endeten die Sonderausstellungen "ALLES KNETEN. Metamorphose eines Materials" und "Manufaktur des Klangs. 2000 Jahre Orgelbau und Orgelspiel". Von den Umbauarbeiten für die kommenden Ausstellungen "Sagmeister & Walsh: Beauty" (ab 15. Dezember 2019) und die MKG Messe Kunst und Handwerk (22. November bis 1. Dezember 2019) sind vor allem die Turnhalle im EG, das vordere Treppenhaus und die Sonderausstellungsflächen im 1. OG betroffen. Die laufenden Sonderausstellungen wie "Amateurfotografie", "Unter Freunden. Japanische Teekeramik" oder "All-over" sowie die Dauerpräsentationen der Sammlungsbereiche sind aber weiterhin zugänglich.

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"Die gantze heilige Schrifft"

30. Oktober 2019

Passend zum Tag der Reformation bei freiem Eintritt zeigt das MKG im vorderen Treppenhaus einen seiner alten Schätze aus der Sammlung Buchkunst: eine über 400 Jahre alte Bibel in der Übersetzung von Martin Luther, gedruckt zu Wittenberg im Jahre 1618.

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Passend zum Tag der Reformation bei freiem Eintritt zeigt das MKG im vorderen Treppenhaus einen seiner alten Schätze aus der Sammlung Buchkunst: eine über 400 Jahre alte Bibel in der Übersetzung von Martin Luther, gedruckt zu Wittenberg im Jahre 1618. Die ausgestellte Bibel gehört zum Typus der sogenannten ‘Kurfürsten-Bibeln’, einer für die Reformation typischen Bibel-Ausgabe mit zahlreichen Holzschnitt- illustrationen, darunter die Porträts der sächsischen Kurfürsten, welche hier dem Text vorangestellt sind als Bewahrer und Beschützer der unverfälschten Luther-Bibel. Aufgeschlagen ist eine Seite mit einem Ganzfigurenporträt des Reformators.

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MKG gibt Marmorpaneel an Afghanistan zurück

08. Oktober 2019

Heute gab MKG-Direktorin Tulga Beyerle ein Wandpaneel aus Marmor an die Islamische Republik Afghanistan zurück. Herr Abdul Jabar Ariyaee, Geschäftsträger der Afghanischen Botschaft in Berlin, nahm das Paneel eines 78-teiligen Fries‘ aus dem 12. Jahrhundert in Empfang. Damit ist das MKG eines der ersten deutschen Museen, das ein Kunstwerk nach Afghanistan zurückgibt.

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Heute gab MKG-Direktorin Tulga Beyerle ein Wandpaneel aus Marmor an die Islamische Republik Afghanistan zurück. Herr Abdul Jabar Ariyaee, Geschäftsträger der Afghanischen Botschaft in Berlin, nahm das Paneel eines 78-teiligen Fries‘ aus dem 12. Jahrhundert in Empfang. Damit ist das MKG eines der ersten deutschen Museen, das ein Kunstwerk nach Afghanistan zurückgibt. Nachdem das Paneel 2013 vom MKG erworben wurde, stellte sich erst bei der Bearbeitung heraus, dass es sich um Raubgut aus dem Rawza Museum of Islamic Art in Ghazni handelt. Über die Prüfung von Fragen zum Kunstraub im Nationalsozialismus und kolonialen Sammlungen hinaus befasst sich das MKG auch verstärkt mit jüngeren Erwerbungen. Die erforschte Zugangsgeschichte und die sich daraus ergebende Rückgabe des Paneels machen die Verantwortung der Museen und des internationalen Kunsthandels und ihren Umgang mit Objekten aus Raubgrabungen einmal mehr deutlich. Mehr Info

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