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Atschüss Karl Lagerfeld

20. Februar 2019

Auch das Team des MKG zeigt sich tief betroffen vom Tod des Hamburger Couturiers und Modedesigners Karl Lagerfeld (1933-2019). Ihm zu Ehren präsentieren wir nun im vorderen Treppenhaus zwei bedeutende Werke aus unserer Sammlung.

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Auch das Team des MKG zeigt sich tief betroffen vom Tod des Hamburger Couturiers und Modedesigners Karl Lagerfeld (1933-2019). Ihm zu Ehren präsentieren wir nun im vorderen Treppenhaus zwei bedeutende Werke aus unserer Sammlung. Der preisgekrönte Entwurf des zitronengelben Mantels markierte 1954 den Karrierebeginn des Designers in der Modebranche; das Kostüm und die zugehörige Mütze ist ein Look aus der Chanel Métiers d'Art Kollektion 2018, die bei der Modenschau im Dezember 2017 in der Elbphilharmonie Hamburg vorgestellt wurde. Bis auf Weiteres wird diese Präsentation im MKG zu sehen sein.

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Ernst-Grafiken in der Bibliothek

25. Januar 2019

Max Ernst (1891–1976) war Maler, Zeichner, Bildhauer – und Erfinder neuer Techniken für die Kunst. Seit Kurzem ist in der Gerd Bucerius Bibliothek des MKG seine Grafikserie „Histoire naturelle“ ausgestellt. Im Jahr 1925 legte Max Ernst zum ersten Mal Papiere auf die Dielen eines Holzfußbodens und rieb mit einem Bleistift die Oberflächenstruktur durch. So entwickelte der Künstler die Technik der Frottage, die er in den kommenden Jahren in vielfältiger Weise nutzte und auch auf die Ölmalerei übertrug.

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Max Ernst (1891–1976) war Maler, Zeichner, Bildhauer – und Erfinder neuer Techniken für die Kunst. Seit Kurzem ist in der Gerd Bucerius Bibliothek des MKG seine Grafikserie „Histoire naturelle“ ausgestellt. Im Jahr 1925 legte Max Ernst zum ersten Mal Papiere auf die Dielen eines Holzfußbodens und rieb mit einem Bleistift die Oberflächenstruktur durch. So entwickelte der Künstler die Technik der Frottage, die er in den kommenden Jahren in vielfältiger Weise nutzte und auch auf die Ölmalerei übertrug. Diese Abreibungstechnik eröffnete für ihn neue Wege und ermöglichte ihm, tiefer in die verborgenen Bereiche des Wirklichen – in die Surrealität – vorzudringen und diese sichtbar zu machen. Die ersten Früchte dieser neuen Frottage-Technik wurden gesammelt und als „Naturgeschichte“ 1926 publiziert. Im Lesesaal der Bibliothek wird die Faksimile-Edition von 1972 nun bis auf Weiteres präsentiert.

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MKG unterwegs ... in der Schweiz

09. Dezember 2018

MKG unterwegs: Wie sieht die Ernährung der Zukunft aus? Werden wir In-vitro-Fleisch essen, Gemüse in Indoor-Farmen züchten oder Algenproteine und Mehlwürmer geniessen? "Food Revolution 5.0", die vom MKG entwickelte Ausstellung zu Design- und Forschungsprojekten rund um die Ernährung der Zukunft, macht seit dem 2. Dezember 2018 Station im Gewerbemuseum Winterthur.

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MKG unterwegs: Wie sieht die Ernährung der Zukunft aus? Werden wir In-vitro-Fleisch essen, Gemüse in Indoor-Farmen züchten oder Algenproteine und Mehlwürmer geniessen? "Food Revolution 5.0", die vom MKG entwickelte Ausstellung zu Design- und Forschungsprojekten rund um die Ernährung der Zukunft, macht seit dem 2. Dezember 2018 Station im Gewerbemuseum Winterthur. Hier werden bis zum 28. April 2019 die einzelnen Themenbereiche noch vertieft und mit Arbeiten und Projekten aus der Schweiz erweitert.

Foto: Bernd Grundmann/Gewerbemuseum Winterthur

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Tulga Beyerle wird Direktorin des MKG

01. Dezember 2018

Tulga Beyerle (rechts) übernimmt zum 1. Dezember 2018 die künstlerische und wissenschaftliche Leitung des MKG. Sie löst Sabine Schulze (links) ab, die nach zehn Jahren als Direktorin am MKG in den Ruhestand geht. Beyerle war seit 2014 Leiterin des Dresdner Kunstgewerbemuseums, Schloss Pillnitz, und Mitglied der Geschäftsführung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

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Tulga Beyerle (links) übernimmt zum 1. Dezember 2018 die künstlerische und wissenschaftliche Leitung des MKG. Sie löst Sabine Schulze (rechts) ab, die nach zehn Jahren als Direktorin am MKG in den Ruhestand geht. Beyerle war seit 2014 Leiterin des Dresdner Kunstgewerbemuseums, Schloss Pillnitz, und Mitglied der Geschäftsführung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. 2006 gründete die gebürtige Wienerin die Vienna Design Week und war bis 2013 eine ihrer Leiterinnen. Zuvor war sie als selbstständige Kuratorin in Wien und Glasgow tätig. Nach einer abgeschlossenen Tischlerlehre studierte Beyerle Industrial Design in Wien und unterrichtete anschließend an der dortigen Universität für angewandte Kunst sieben Jahre Designgeschichte und Theorie. Tulga Beyerle (geb. 1964) verfügt über hervorragende nationale und internationale Beziehungen: Sie ist u.a. Beiratsmitglied des Bundeskanzleramts für Kunst und Kultur in Österreich und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Mudac, dem Museum für angewandte Kunst in Lausanne.

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Justus Brinckmann Preise 2018

30. November 2018

Bei der gestrigen MKG Messeeröffnung übergab Antonia Aschendorff, Präsidentin der Justus Brinckmann Gesellschaft, den Justus Brinckmann Preis 2018 an die Textildesignerin Anne Andersson. Der Justus Brinckmann Förderpreis geht an die Modedesignerin Flora Miranda. Das klare, puristische Design und die hohe handwerkliche Fertigkeit von Anne Andersson begeisterten die Jury. Alltägliche, jedem vertraute Objekte wie zum Beispiel Hand- und Geschirrtücher überzeugen durch gute Gestaltung, hochwertige Haptik und schöne Farben.

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Bei der gestrigen MKG Messeeröffnung übergab Antonia Aschendorff, Präsidentin der Justus Brinckmann Gesellschaft, den Justus Brinckmann Preis 2018 an die Textildesignerin Anne Andersson. Der Justus Brinckmann Förderpreis geht an die Modedesignerin Flora Miranda. Das klare, puristische Design und die hohe handwerkliche Fertigkeit von Anne Andersson begeisterten die Jury. Alltägliche, jedem vertraute Objekte wie zum Beispiel Hand- und Geschirrtücher überzeugen durch gute Gestaltung, hochwertige Haptik und schöne Farben. Auf den ersten Blick zurückhaltend sind die aus Leinen-Baumwoll-Mischungen gefertigten Textilien eine gelungene Verbindung von modernen und klassischen Webtechniken und zelebrieren das traditionelle Handwerk.  Flora Miranda, die von Angelika Riley, Kuratorin der Sammlung Mode und Textil des MKG und Mitglied der Jury, als Kandidatin vorgeschlagen wurde, hinterfragt mit ihrer Mode die traditionellen Vorstellungen von Haute Couture und erforscht physische Grenzerfahrungen, die in realen und virtuellen Räumen stattfinden. Dabei betrachtet sie den Körper als reine Information – eine These, die es ermöglicht, den Körper, wie sie sagt, wie eine E-Mail zu versenden. Wir gratulieren beiden Preisträgerinnen sehr herzlich!

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Raubkunst?

Marmorpaneel zur Restitution bereit | 20. November 2018

Das MKG zeigt ein Wandpaneel aus dem 12. Jh. aus dem afghanischen Ghazni in der Ausstellung "Raubkunst?", das es 2013 in einer Pariser Auktion ersteigerte. Kurz nach dem Erwerb stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei diesem Objekt eindeutig um Raubkunst handelt. Mit der Präsentation begleitet das MKG die begonnenen Rückgabeverhandlungen und stellt die aktuelle Situation des Marmorpaneels dar. Bereits halb verpackt in einer Transportkiste steht es zur Rückgabe bereit. Eine Publikation in der „Raubkunst?“-Reihe des MKG fasst die bisher recherchierte Verlust- und Erwerbungsgeschichte zusammen und würdigt das Paneel in seiner Bedeutung.

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Das MKG zeigt ein Wandpaneel aus dem 12. Jh. aus dem afghanischen Ghazni in der Ausstellung "Raubkunst?", das es 2013 in einer Pariser Auktion ersteigerte. Kurz nach dem Erwerb stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei diesem Objekt eindeutig um Raubkunst handelt. Mit der Präsentation begleitet das MKG die begonnenen Rückgabeverhandlungen und stellt die aktuelle Situation des Marmorpaneels dar. Bereits halb verpackt in einer Transportkiste steht es zur Rückgabe bereit. Eine Publikation in der „Raubkunst?“-Reihe des MKG fasst die bisher recherchierte Verlust- und Erwerbungsgeschichte zusammen und würdigt das Paneel in seiner Bedeutung. Das Marmorpaneel gehörte zu einem 78-teiligen Fries aus dem 12. Jahrhundert, das aus dem Innenhof des Königspalastes von Sultan Mas’ud III. in der Stadt Ghazni in Afghanistan stammt. Seit 2014 bemüht sich das MKG unter Einschaltung des Kulturgutschutzes Deutschland und des Auswärtigen Amtes um die Restitution des Marmorpaneels. Im Sommer 2018 kam es zu einem ersten Gespräch zwischen dem MKG, Vertretern der afghanischen Botschaft in Berlin und deutscher Behörden.

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