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Feininger im Foyer

24. August 2018

„Die Vielseitigkeit, die sich gerade in Arbeiten niederschlägt, die Kindern nahe gehen, macht mir das Künstlerische besonders deutlich“, hielt Dr. Jürgen Blankenburg 2006 fest. Zusammen mit Mitteln aus seinem Nachlass konnte die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen die nun im Foyer des MKG präsentierte Lokomotive mit vier Waggons (um 1913) des Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger (1871–1956) erstehen.

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„Die Vielseitigkeit, die sich gerade in Arbeiten niederschlägt, die Kindern nahe gehen, macht mir das Künstlerische besonders deutlich“, hielt Dr. Jürgen Blankenburg 2006 fest. Zusammen mit Mitteln aus seinem Nachlass konnte die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen die nun im Foyer des MKG präsentierte Lokomotive mit vier Waggons (um 1913) des Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger (1871–1956) erstehen. Um 1910 begann dieser mit Holz und Farbe Spielzeug zu fertigen, mit dem er seine Kinder – und bald auch die seiner Freunde – beschenkte. Feininger erfand für seine Spielzeugeisenbahn auch den patentierten Gleitklotz, ein seitlich mit Rädern bemaltes Holzklötzchen, das als Fahrgestell dient. Das unterseitige Etikett, auf dem es „P.L.M. Schnellzugmaschine mit Windschneider“ heißt, weist die Lokomotive mit vier Waggons zudem als für die industrielle Fertigung vorgesehenen Prototypen aus. Die Eisenbahn ergänzt das bereits vorhandene Holzspielzeug Feiningers aus der Sammlung Moderne des MKG.

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Museum auf die Ohren

31. Juli 2018

Jetzt gibt es das MKG auch zum Hören: In dem Podcast „Abgestaubt!“ blickt Sofia Botvinnik, Volontärin von 2016 bis 2018 in der Kunst-und Designvermittlung, hinter die Kulissen. Als „Museumsmensch in Ausbildung“ nimmt sie die Hörer mit auf ihrer Entdeckungstour durch das Museum und in Gespräche mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen.

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Jetzt gibt es das MKG auch zum Hören: In dem Podcast „Abgestaubt!“ blickt Sofia Botvinnik, Volontärin von 2016 bis 2018 in der Kunst-und Designvermittlung, hinter die Kulissen. Als „Museumsmensch in Ausbildung“ nimmt sie die Hörer mit auf ihrer Entdeckungstour durch das Museum und in Gespräche mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen. Sie schaut einer Restauratorin über die Schulter, begleitet einen Sammlungsverwalter ins Depot, lässt sich von der Registrarin in die Geheimnisse des Leihverkehrs einweihen. Jede Folge widmet sich einer der Grundaufgaben eines Museums (Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln) und zeigt, welche Berufsfelder sich dahinter verbergen.

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MKG unterwegs

12. Juli 2018

Servus, Madame d'Ora! In einer umfassenden Retrospektive, die in Zusammenarbeit mit dem Leopold Museum Wien und dem Fotoinstitut Bonartes entstand, gab das MKG bis März 2018 einen Überblick über das Schaffen der österreichischen Fotografin Madame d‘Ora (1881-1963). Ab morgen ist die Ausstellung "Machen Sie mich schön, Madame d'Ora" in Wien zu sehen. Und auch im Museum der Moderne Salzburg findet man aktuell Fotografien der österreichischen Künstlerin aus unserer Sammlung.

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Servus, Madame d'Ora! In einer umfassenden Retrospektive, die in Zusammenarbeit mit dem Leopold Museum Wien und dem Fotoinstitut Bonartes entstand, gab das MKG bis März 2018 einen Überblick über das Schaffen der österreichischen Fotografin Madame d‘Ora (1881-1963). Ab morgen ist die Ausstellung "Machen Sie mich schön, Madame d'Ora" in Wien zu sehen. Und auch im Museum der Moderne Salzburg findet man aktuell Fotografien der österreichischen Künstlerin aus unserer Sammlung. Mit der Ausstellung "Resonanz von Exil" wird die 2017 gestartete Reihe zur Erforschung der Geschichte von Künstlern mit Exilhintergrund erfolgreich fortgesetzt.

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„Superfette, megabreite Groteskminuskeln“

13. Juni 2018

Der Katalog zur 2017 im MKG gezeigten Ausstellung „Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ ist von der Stiftung Buchkunst zu einem der schönsten Bücher 2018 gekürt worden. „Im Titel steht nicht nur das Wort »Revolution«, die ganze Gestaltung des Katalogumschlages rüttelt an den Sehnerven.“ Der poppige Look des im Kettler Verlag erschienenen Buches, „schlägt die Brücke zwischen kulinarischen Lebensstilen und globaler Lebensmittelverschwendung“, so die Begründung der Jury.

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Der Katalog zur 2017 im MKG gezeigten Ausstellung „Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ ist von der Stiftung Buchkunst zu einem der schönsten Bücher 2018 gekürt worden. „Im Titel steht nicht nur das Wort »Revolution«, die ganze Gestaltung des Katalogumschlages rüttelt an den Sehnerven.“ Der poppige Look des im Kettler Verlag erschienenen Buches, „schlägt die Brücke zwischen kulinarischen Lebensstilen und globaler Lebensmittelverschwendung“, so die Begründung der Jury. Die Ausstellung beschäftigt sich mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung aus? Seit dem 18. Mai ist sie im Kunstgewerbemuseum Berlin zu sehen. Wir gratulieren allen Partnern zur Auszeichnung und bedanken uns für die erfolgreiche Zusammenarbeit!

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Design mal vier

21. Mai 2018

Designfreunde aufgepasst! Bis in den Spätsommer hinein werden in unseren Designräumen im 2. OG vier Themengebiete rund um das Produktdesign in den Fokus gerückt, die anhand von ausgewählten Objektgruppen aus unserer Sammlung anschaulich gemacht werden. In der Präsentation "Design und Haltung" werden zum Beispiel über achtzig unterschiedliche Stühle vorgestellt, die die Phantasie ihrer Entwerfer ebenso spiegeln wie den Geist der Zeit, in der sie entstanden sind.

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Designfreunde aufgepasst! Bis in den Spätsommer hinein werden in unseren Designräumen im 2. OG vier Themengebiete rund um das Produktdesign in den Fokus gerückt, die anhand von bestimmten Objektgruppen aus unserer Sammlung anschaulich gemacht werden. In der Präsentation "Design und Haltung" werden über achtzig unterschiedliche Stühle vorgestellt, die die Phantasie ihrer Entwerfer ebenso spiegeln wie den Geist der Zeit, in der sie entstanden sind. Bei "Design und Detail" dreht sich alles um Griffe bzw. Henkel, "Design und Geschichte" beleuchtet anhand des Werdegangs Heinrich Löffelhardts, einem der bedeutendsten deutschen Produktdesigner um 1950, auch ein Stück nationaler Zeitgeschichte. Zu guter Letzt zeigt "Design und Werbung" am Beispiel Toaster, wie Produktdesign und Werbeanzeigen ineinandergreifen.

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Flaschen, Brillen und Badeschuhe im Foyer

08. Mai 2018

Ab sofort erleuchtet die Installation Tide (2018) des britischen Künstlers Stuart Haygarth das Foyer des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG). An diesem zentral gewählten Ort verweist der Kronleuchter aus insgesamt 3000 Plastikteilen, die Haygarth als Treibgut-Objekte an verschiedenen Stränden gesammelt hat, auf einen nachhaltigen und kreativen Umgang mit Ressourcen. Diesen thematisiert das MKG als wichtigen Aspekt der angewandten Künste immer wieder in verschiedenen Ausstellungen. Der Leuchter mit einem Durchmesser von 200 cm ist eine Dauerleihgabe der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK) und wurde als Auftragsarbeit angefertigt.

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Ab sofort erleuchtet die Installation Tide (2018) des britischen Künstlers Stuart Haygarth das Foyer des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG). An diesem zentral gewählten Ort verweist der Kronleuchter aus insgesamt 3000 Plastikteilen, die Haygarth als Treibgut-Objekte an verschiedenen Stränden gesammelt hat, auf einen nachhaltigen und kreativen Umgang mit Ressourcen. Diesen thematisiert das MKG als wichtigen Aspekt der angewandten Künste immer wieder in verschiedenen Ausstellungen. Der Leuchter mit einem Durchmesser von 200 cm ist eine Dauerleihgabe der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK) und wurde als Auftragsarbeit angefertigt. Zentral für Haygarths Kunst ist die Aufwertung alltäglicher oder weggeworfener Objekte. Seine Designs und Installationen integrieren scheinbar Verbrauchtes – Müll und Unrat. Aus dem ungeordneten Abfall formt Haygarth in einem langwierigen Arbeitsprozess Ordnung und Schönheit. In jedes Teil wird ein Loch gebohrt und sorgfältig an Angelfäden aufgehängt. “My work revolves around everyday objects, often collected in large quantities, categorized and presented in such a way that they are given new meaning. It is about banal and overlooked objects gaining new significance.” – Haygarth

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