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Hamburger Erklärung der Vielen

09. November 2018

Kunst schafft Raum zur Veränderung der Welt: Auch das MKG ist eine der vielen Institutionen, die heute in Hamburg (neben Kunst- und Kultureinrichtungen in Berlin, Dresden und Düsseldorf) die "Erklärung der Vielen" für eine offene, vielfältige und solidarische Kulturszene unterzeichneten.

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Kunst schafft Raum zur Veränderung der Welt: Auch das MKG ist eine der vielen Institutionen, die heute in Hamburg (neben Kunst- und Kultureinrichtungen in Berlin, Dresden und Düsseldorf) die "Erklärung der Vielen" für eine offene, vielfältige und solidarische Kulturszene unterzeichneten. Damit beteiligt sich das MKG an den Versuchen, Kulturräume für Alle zur Verhandlung zu stellen und somit Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung entgegenzuwirken: "Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!" Mehr Informationen zur Erklärung hier oder unter dievielen.de.

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MKG restitutiert Kidduschbecher

07. November 2018

Das MKG restituiert einen silbernen Kidduschbecher aus jüdischem Besitz, der 1939 während der NS-Zeit beschlagnahmt wurde. Der Becher stammt aus der Judaika-Sammlung des Unternehmers und Kunstsammlers Max Raphael Hahn (1880-1942) aus Göttingen.

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Das MKG restituiert einen silbernen Kidduschbecher aus jüdischem Besitz, der 1939 während der NS-Zeit beschlagnahmt wurde. Der Becher stammt aus der Judaika-Sammlung des Unternehmers und Kunstsammlers Max Raphael Hahn (1880-1942) aus Göttingen. Am 7. November 2018 übergab das MKG im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg den Becher an den kanadischen Mediziner und Genetiker Prof. Dr. Michael Hayden, Enkel von Max Raphael Hahn, im Beisein weiterer Familienmitglieder. Mit Hilfe historischer Fotos und einer Beschreibung im Sammlungsinventar aus dem Familiennachlass konnte der sogenannte Jakobsbecher – benannt nach seinen alttestamentarischen Darstellungen von Jakobs Traum – unter den mehr als 3.000 Silberobjekten im MKG identifiziert werden. Ein bewegender Moment für Nachkomme Michael R. Hayden, Wissenschaftlerin Sharon Meen, und Diana Kanter, Kusine von Michael R. Hayden.

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Feininger im Foyer

24. August 2018

„Die Vielseitigkeit, die sich gerade in Arbeiten niederschlägt, die Kindern nahe gehen, macht mir das Künstlerische besonders deutlich“, hielt Dr. Jürgen Blankenburg 2006 fest. Zusammen mit Mitteln aus seinem Nachlass konnte die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen die bis Mitte September im Foyer des MKG präsentierte Lokomotive mit vier Waggons (um 1913) des Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger (1871–1956) erstehen.

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„Die Vielseitigkeit, die sich gerade in Arbeiten niederschlägt, die Kindern nahe gehen, macht mir das Künstlerische besonders deutlich“, hielt Dr. Jürgen Blankenburg 2006 fest. Zusammen mit Mitteln aus seinem Nachlass konnte die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen die bis Mitte September im Foyer des MKG präsentierte Lokomotive mit vier Waggons (um 1913) des Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger (1871–1956) erstehen. Um 1910 begann dieser mit Holz und Farbe Spielzeug zu fertigen, mit dem er seine Kinder – und bald auch die seiner Freunde – beschenkte. Feininger erfand für seine Spielzeugeisenbahn auch den patentierten Gleitklotz, ein seitlich mit Rädern bemaltes Holzklötzchen, das als Fahrgestell dient. Das unterseitige Etikett, auf dem es „P.L.M. Schnellzugmaschine mit Windschneider“ heißt, weist die Lokomotive mit vier Waggons zudem als für die industrielle Fertigung vorgesehenen Prototypen aus. Die Eisenbahn ergänzt das bereits vorhandene Holzspielzeug Feiningers aus der Sammlung Moderne des MKG.

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Museum auf die Ohren

31. Juli 2018

Jetzt gibt es das MKG auch zum Hören: In dem Podcast „Abgestaubt!“ blickt Sofia Botvinnik, Volontärin von 2016 bis 2018 in der Kunst-und Designvermittlung, hinter die Kulissen. Als „Museumsmensch in Ausbildung“ nimmt sie die Hörer mit auf ihrer Entdeckungstour durch das Museum und in Gespräche mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen.

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Jetzt gibt es das MKG auch zum Hören: In dem Podcast „Abgestaubt!“ blickt Sofia Botvinnik, Volontärin von 2016 bis 2018 in der Kunst-und Designvermittlung, hinter die Kulissen. Als „Museumsmensch in Ausbildung“ nimmt sie die Hörer mit auf ihrer Entdeckungstour durch das Museum und in Gespräche mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen. Sie schaut einer Restauratorin über die Schulter, begleitet einen Sammlungsverwalter ins Depot, lässt sich von der Registrarin in die Geheimnisse des Leihverkehrs einweihen. Jede Folge widmet sich einer der Grundaufgaben eines Museums (Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln) und zeigt, welche Berufsfelder sich dahinter verbergen.

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MKG unterwegs

12. Juli 2018

Servus, Madame d'Ora! In einer umfassenden Retrospektive, die in Zusammenarbeit mit dem Leopold Museum Wien und dem Fotoinstitut Bonartes entstand, gab das MKG bis März 2018 einen Überblick über das Schaffen der österreichischen Fotografin Madame d‘Ora (1881-1963). Ab morgen ist die Ausstellung "Machen Sie mich schön, Madame d'Ora" in Wien zu sehen. Und auch im Museum der Moderne Salzburg findet man aktuell Fotografien der österreichischen Künstlerin aus unserer Sammlung.

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Servus, Madame d'Ora! In einer umfassenden Retrospektive, die in Zusammenarbeit mit dem Leopold Museum Wien und dem Fotoinstitut Bonartes entstand, gab das MKG bis März 2018 einen Überblick über das Schaffen der österreichischen Fotografin Madame d‘Ora (1881-1963). Ab morgen ist die Ausstellung "Machen Sie mich schön, Madame d'Ora" in Wien zu sehen. Und auch im Museum der Moderne Salzburg findet man aktuell Fotografien der österreichischen Künstlerin aus unserer Sammlung. Mit der Ausstellung "Resonanz von Exil" wird die 2017 gestartete Reihe zur Erforschung der Geschichte von Künstlern mit Exilhintergrund erfolgreich fortgesetzt.

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„Superfette, megabreite Groteskminuskeln“

13. Juni 2018

Der Katalog zur 2017 im MKG gezeigten Ausstellung „Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ ist von der Stiftung Buchkunst zu einem der schönsten Bücher 2018 gekürt worden. „Im Titel steht nicht nur das Wort »Revolution«, die ganze Gestaltung des Katalogumschlages rüttelt an den Sehnerven.“ Der poppige Look des im Kettler Verlag erschienenen Buches, „schlägt die Brücke zwischen kulinarischen Lebensstilen und globaler Lebensmittelverschwendung“, so die Begründung der Jury.

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Der Katalog zur 2017 im MKG gezeigten Ausstellung „Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ ist von der Stiftung Buchkunst zu einem der schönsten Bücher 2018 gekürt worden. „Im Titel steht nicht nur das Wort »Revolution«, die ganze Gestaltung des Katalogumschlages rüttelt an den Sehnerven.“ Der poppige Look des im Kettler Verlag erschienenen Buches, „schlägt die Brücke zwischen kulinarischen Lebensstilen und globaler Lebensmittelverschwendung“, so die Begründung der Jury. Die Ausstellung beschäftigt sich mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung aus? Seit dem 18. Mai ist sie im Kunstgewerbemuseum Berlin zu sehen. Wir gratulieren allen Partnern zur Auszeichnung und bedanken uns für die erfolgreiche Zusammenarbeit!

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