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Gewinner 2014

Verleihung des Justus Brinckmann Preises | 02. Dezember 2014

Antje Dienstbir ist die diesjährige Gewinnerin des renommierten Justus Brinckmann Preises, der im Rahmen der Messe Kunst und Handwerk verliehen wird. Formschön und dennoch nützlich sind die Bestecke, die die Designerin aus einem Materialmix von Silber und Holz fertigt.

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Antje Dienstbir ist die diesjährige Gewinnerin des renommierten Justus Brinckmann Preises, der im Rahmen der Messe Kunst und Handwerk verliehen wird. Formschön und dennoch nützlich sind die Bestecke, die die Designerin aus einem Materialmix von Silber und Holz fertigt. Dass Dienstbir ausgehend von der Idee des Löffels spielerisch zu immer neuen Kreationen findet, überzeugte die 10-köpfige Jury. Großes handwerkliches Können und ein Gespür für ästhetische Formensprache beweist auch die Arbeit von chmara.rosinke, Gewinner des Förderpreises. Ein Rucksack, der ausgepackt zum Hocker wird, und viele nützliche Utensilien enthält, ist eines der eingereichten Projekte des polnischen Designerduos. Der mit 7.500 € ausgelobte Justus Brinckmann Preis und der mit 2.500 € dotierte Förderpreis werden an herausragendes Kunsthandwerk verliehen. Ein rundes Konzept und eine große Portion Humor zeichnet beide Preisträger aus.

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Frisch eingetroffen!

Neues Buch zu den Sammlungen des MKG | 12. November 2014

Ab sofort ist die außergewöhnliche Publikation zu den Sammlungen des MKG erhältlich. Das Buch erzählt mit beeindruckenden Bildern und spannenden Texten die kulturübergreifende Geschichte menschlicher Kreativität und Erfindungsgabe.

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Ab sofort ist die außergewöhnliche Publikation zu den Sammlungen des MKG erhältlich. Das Buch erzählt mit beeindruckenden Bildern und spannenden Texten die kulturübergreifende Geschichte menschlicher Kreativität und Erfindungsgabe. Eine Expedition vom Alten Orient mit den ersten Hochkulturen über die großen Imperien und die Geburtsstunde der Weltreligionen bis hin zur Neuzeit und den unterschiedlichsten Innovationen der Gegenwart. Keines der 5oo.ooo Objekte in den Sammlungen des MKG wurde geschaffen, um in einem Museum ausgestellt zu werden. Aber jedes einzelne, seine Entstehung, sein Vorleben und sein Gebrauch, ist Teil der großen Erzählung über das Wissen, das Kunststreben und die Visionen der Menschen aller Kulturen. Die reich illustrierte Publikation erscheint im Hatje Cantz Verlag und ist für 29,80 Euro in der Buchhandlung Walther König erhältlich.

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Bühne frei!

Schüler der Klosterschule als „Four Minute Men“ | 09. Oktober 2014

Vor Publikum eine Propaganda-Rede halten? Gar nicht so einfach! Versucht haben sich darin Schüler der Klosterschule aus Hamburg. In Anlehnung an die „Four Minute Speeches“, mit denen Redner im Ersten Weltkrieg für den Kampf begeisterten, gestalteten sie eigene Propaganda-Reden.

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Vor Publikum eine Propaganda-Rede halten? Gar nicht so einfach! Versucht haben sich darin Schüler der Klosterschule aus Hamburg. In Anlehnung an die „Four Minute Speeches“, mit denen Redner die amerikanische Bevölkerung für den Ersten Weltkrieg begeisterten, gestalteten sie eigene Propaganda-Reden. Sie beschäftigten sich mit aktuellen Themen wie Sterbehilfe, Zigarettenkonsum, Ebola-Virus. Doch die rhetorischen Mittel sind die gleichen wie vor 100 Jahren: kurze Sätze, prägnante Wortwahl und direkte Ansprache. Während des mehrtägigen Workshops übten sich die Jugendlichen nicht nur in Rhetorik: Ein Auftritt als Redner muss auch richtig inszeniert sein. Dabei bekamen sie Unterstützung von geschulten Theaterpädagogen des Deutschen Schauspielhauses. Am Ende zählte die Wirkung auf das Publikum – und die Erkenntnis, wie erschreckend gut Propaganda auch heute noch funktioniert. Eindrücke gibt es hier!

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Silber made in Hamburg

Neupräsentation mit kräftigen Farben | 02. September 2014

Frisch poliert ist das Silber, das seit heute auf dem Flur im 2. Obergeschoss Blicke auf sich zieht. Ausgewählte Objekte aus der Sammlung „Hamburg Moderne“ von 1900 bis heute zeigen, dass Hamburg nicht erst seit heute Standort für gutes Design ist.

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Frisch poliert ist das Silber, das seit heute auf dem Flur im 2. Obergeschoss Blicke auf sich zieht. Ausgewählte Objekte aus der Sammlung „Hamburg Moderne“ von 1900 bis heute zeigen, dass Hamburg nicht erst seit heute Standort für gutes Design ist. Die Kunst des Silberschmiedens hat eine lange Tradition in der Hansestadt. Facettenreich in Form und Ausführung ist das hier entworfene Silbergerät: Vom verschnörkelten Salzgefäß in Form eines muscheltragenden Oktopus bis hin zu Schmuck, der an die Ästhetik des Bauhaus angelehnt ist. Um das Silber so richtig zum Leuchten zu bringen, hat sich Dr. Claudia Banz, Leiterin der Sammlung Kunst und Design, für ein klares farbliches Statement entschieden: Auf pinkfarbenem und violettem Grund präsentiert strahlt das Silber um die Wette. Die extravaganten Tapeten von Designern wie Karim Rashid und Marcel Wanders machen das Ausstellungsdesign zu einem echten Erlebnis. Adé weiße Wand! Hallo Farbe!

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Buchkunst im Umbruch

Künstlerbücher im Ersten Weltkrieg | 09. Juli 2014

Die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG zeigt parallel zur Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ eine Auswahl von originalen Büchern und Grafiken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

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Die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG zeigt parallel zur Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ eine Auswahl von originalen Büchern und Grafiken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Noch 1908 malt Oskar Kokoschka für die Wiener Werkstätten mit „Die träumenden Knaben“ ein frühexpressionistisches Kunstwerk mit märchenhafter Anmutung. 1914 landen seine Knaben im Schützengraben. Die traumatischen Erfahrungen an der Front bestimmen nicht nur die Themen in der Kunst, die während und nach dem Ersten Weltkrieg entsteht. Auch der Stil vieler Künstler ändert sich. Sie verarbeiten ihre Kriegserlebnisse in neuen Formen der Dissonanz und des Stilbruches. Zu sehen sind Werke wie Fernand Légers Kompositionen zum „Ende der Welt" (1919), der von Ernst Ludwig Kirchner gestaltete Gedichtband „Umbra vitae" (1924) und Georges Grosz‘ politisch-agitatorische Grafiken „Abrechnung folgt" von 1923.

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Bürgermeister Scholz eröffnet Propaganda-Ausstellung

Notwendige Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs | 20. Juni 2014

Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Donnerstag mit 600 Gästen die Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“. Er dankte dem MKG für den „hochaktuellen Blick auf die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, … die der notwendigen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs eine wichtige Facette“ hinzufüge.

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Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Donnerstag mit 600 Gästen die Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“. Er dankte dem MKG für den „hochaktuellen Blick auf die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, … die der notwendigen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs eine wichtige Facette“ hinzufüge. „Wo die Kriegspropaganda vor hundert Jahren mit dem Mittel der … Überredung unterwegs war, setzen wir heute auf Überzeugung“, so Scholz. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir unabhängige Medien haben, die verhindern, dass zentral gelenkte Propaganda-Apparate entstehen und wirksam werden können.“ Doch auch heute seien die Berichterstattung aus Krisengebieten wie auch die vielen kleinen Manipulationen im Medienalltag kritisch zu betrachten. Nach der Eröffnung besuchte Scholz mit Ausstellungskurator Dennis Conrad und MKG-Direktorin Sabine Schulze die Ausstellung.

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