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Bürgermeister Scholz eröffnet Propaganda-Ausstellung

Notwendige Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs | 20. Juni 2014

Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Donnerstag mit 600 Gästen die Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“. Er dankte dem MKG für den „hochaktuellen Blick auf die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, … die der notwendigen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs eine wichtige Facette“ hinzufüge.

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Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Donnerstag mit 600 Gästen die Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“. Er dankte dem MKG für den „hochaktuellen Blick auf die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, … die der notwendigen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs eine wichtige Facette“ hinzufüge. „Wo die Kriegspropaganda vor hundert Jahren mit dem Mittel der … Überredung unterwegs war, setzen wir heute auf Überzeugung“, so Scholz. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir unabhängige Medien haben, die verhindern, dass zentral gelenkte Propaganda-Apparate entstehen und wirksam werden können.“ Doch auch heute seien die Berichterstattung aus Krisengebieten wie auch die vielen kleinen Manipulationen im Medienalltag kritisch zu betrachten. Nach der Eröffnung besuchte Scholz mit Ausstellungskurator Dennis Conrad und MKG-Direktorin Sabine Schulze die Ausstellung.

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7 Männer für einen Hinnerk

Von Altona ins MKG | 10. Juni 2014

Gut verpackt und unter äußerster Vorsicht traf dieser hölzerne Riese heute Mittag im MKG ein. Vom Altonaer Museum bis zum Steintorplatz war es kein einfacher Weg: Mit geballter Kraft wurde der „Isern Hinnerk“ aus dem Depot gehievt und zum Transport bereit gemacht.

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Gut verpackt und unter äußerster Vorsicht traf dieser hölzerne Riese heute Mittag im MKG ein. Vom Altonaer Museum bis zum Steintorplatz war es kein einfacher Weg: Mit geballter Kraft wurde der „Isern Hinnerk“ aus dem Depot gehievt und zum Transport bereit gemacht. Bevor es losging, warf Restauratorin Cornelia Botha noch einen prüfenden Blick auf die 2,55 Meter große Skulptur, die aus einem einzigen Baumstamm gefertigt ist. Vor 100 Jahren stand sie noch vor dem Altonaer Rathaus. Der Koloss diente als Propaganda-Instrument, sollte das Durchhaltevermögen der Bevölkerung stärken und Geld für die Kriegsmaschinerie eintreiben. Gegen Bares durfte man einen Nagel in die Holzskulptur hauen. So kam Hinnerk zu seiner eisernen Rüstung und seinem stolzen Gewicht von 250 kg – wie gut, dass das Schwergewicht für die nächsten Wochen an seinem Platz bleibt. Bis Anfang November ist der Eiserne Heinrich in der Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ zu sehen.

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Camouflage! Wo?

„Krieg und Propaganda 14/18“ wird aufgebaut | 05. Juni 2014

Wenn der Geruch von Farbe und Holz in der Luft liegt und unter den Füßen Sägespäne und Malerflies kleben bleiben, ist Aufbauzeit im MKG. Im 1. OG laufen die Vorbereitungen für die Ausstellung "Krieg und Propaganda 14/18" auf Hochtouren.

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Wenn der Geruch von Farbe und Holz in der Luft liegt und unter den Füßen Sägespäne und Malerflies kleben bleiben, ist Aufbauzeit im MKG. Im 1. OG laufen die Vorbereitungen für die Ausstellung "Krieg und Propaganda 14/18" auf Hochtouren. Das Team um Kurator Dennis Conrad ist schwer beschäftigt: Von der Farbgestaltung der Wände, über das Zimmern von Sitzmöbeln und Podesten, bis hin zur richtigen Ausleuchtung der über 1000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche. Bis dieser Raum in blau-grüner Camouflage-Optik erstrahlt, bleibt noch einiges zu tun. Schließlich wollen noch über 400 Objekte in der Vitrine oder an der Wand ihren Platz finden.

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Geheinmisvoll und fern

Neue Bilder in der Haspa-Galerie | 05. Juni 2014

Am 4. Juni eröffneten Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang, MKG-Direktorin Sabine Schulze und Ausstellungskurator Jürgen Döring die neue Ausstellung in der Haspa-Galerie im MKG, die sich mit Richard Haizmann auf einen Künstler der Hamburgischen Sezession konzentriert.

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Am 4. Juni eröffneten Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang, MKG-Direktorin Sabine Schulze und Ausstellungskurator Jürgen Döring die neue Ausstellung in der Haspa-Galerie im MKG, die sich mit Richard Haizmann auf einen Künstler der Hamburgischen Sezession konzentriert. "Geheimnisvoll, aber nah und fern zugleich“, so umschrieb Max Sauerlandt, einst Direktor des MKG, die zarten Drucke des Künstlers. Nachdem Haizmann farbige Köpfe malte, entfernt er sich von der figurativen Darstellung. Seine Formensprache wird zunehmend abstrakt. Ein feiner Strich und eine zarte Farbpalette charakterisieren die Lithografien, die die Silhouetten eines Stiers, Vogels oder anderer Wesen zeigen. Reduziert auf das Wesentliche entstehen so unvergleichlich feine Arbeiten.

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Tagung „Social Design“

Wissenschaftler und Designer diskutieren | 23. Mai 2014

Wann ist Design sozial? Wo sind seine Wurzeln und welche Perspektiven bietet es? Und was überhaupt ist soziales Design? Im Vestibül  des MKG kamen am 23. und 24. Mai rund 140 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um Antworten auf derlei Fragen zu finden.

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Wann ist Design sozial? Wo sind seine Wurzeln und welche Perspektiven bietet es? Und was überhaupt ist soziales Design? Im Vestibül des MKG kamen am 23. und 24. Mai rund 140 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um Antworten auf derlei Fragen zu finden. Damit spürte die Tagung, die in Kooperation mit der Gesellschaft für Designgeschichte stattfand, einer Tendenz im Design nach, die in den letzten Jahren einen wahren Boom erfahren hat. Nach einem Abstecher in die Designgeschichte wurde es am ersten Tag gleich konkret. Wie Social Design in der Praxis aussehen kann, zeigte Daniel Kerber von morethanshelters: In einem Flüchtlingslager in Zaatari, Jordanien, entwickelt das Kollektiv Lösungen, um den Wohnraum der Flüchtlinge zu optimieren. In enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort entsteht so nach und nach eine Zeltstadt, die an die Bedürfnisse der Menschen angepasst ist. Doch nicht nur die Designer selbst stehen in der Pflicht; „Social Design“ bedarf schließlich auch Produzenten und Konsumenten, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind. Nach einem intensiven ersten Tag sind wir gespannt auf den zweiten Tag.

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Landschaft als Seelenportrait

Neupräsentation der Sammlung Fotografie | 21. Mai 2014

In der Sammlung Fotografie gibt es in diesem Monat Neues zu entdecken. Der Raum im 1. OG ist mit neuen "alten" Fotografien aus der Sammlung Juhl bestückt. Ausblicke auf mystische Naturszenen eröffnen sich.

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In der Sammlung Fotografie gibt es in diesem Monat Neues zu entdecken. Der Raum im 1. OG ist mit neuen "alten" Fotografien aus der Sammlung Juhl bestückt. Ausblicke auf mystische Naturszenen eröffnen sich: verwunschene Flusslandschaften, raue Bergpanoramen, von Licht umspielte Wälder, durch die Figuren geisterhaft streifen. Die Anhänger der Kunstfotografie gaben sich nicht mit dem zufrieden, was sich vor der Linse abspielt – sie inszenierten den Bildraum und experimentierten mit Unschärfe. Ganz im Sinne einer künstlerischen Fotografie entstanden so um 1900 Aufnahmen, die mehr sind als bloße Landschaftsfotografien. Sie geben Einblicke in das Innere der Fotografen selbst, sind Spiegel ihrer Seele. Welche komplexen Seelenlandschaften sich hinter den magischen, teils düsteren Bildern verbergen, kann ab sofort im MKG entdeckt werden.

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