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MKG gibt Marmorpaneel an Afghanistan zurück

08. Oktober 2019

Heute gab MKG-Direktorin Tulga Beyerle ein Wandpaneel aus Marmor an die Islamische Republik Afghanistan zurück. Herr Abdul Jabar Ariyaee, Geschäftsträger der Afghanischen Botschaft in Berlin, nahm das Paneel eines 78-teiligen Fries‘ aus dem 12. Jahrhundert in Empfang. Damit ist das MKG eines der ersten deutschen Museen, das ein Kunstwerk nach Afghanistan zurückgibt.

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Heute gab MKG-Direktorin Tulga Beyerle ein Wandpaneel aus Marmor an die Islamische Republik Afghanistan zurück. Herr Abdul Jabar Ariyaee, Geschäftsträger der Afghanischen Botschaft in Berlin, nahm das Paneel eines 78-teiligen Fries‘ aus dem 12. Jahrhundert in Empfang. Damit ist das MKG eines der ersten deutschen Museen, das ein Kunstwerk nach Afghanistan zurückgibt. Nachdem das Paneel 2013 vom MKG erworben wurde, stellte sich erst bei der Bearbeitung heraus, dass es sich um Raubgut aus dem Rawza Museum of Islamic Art in Ghazni handelt. Über die Prüfung von Fragen zum Kunstraub im Nationalsozialismus und kolonialen Sammlungen hinaus befasst sich das MKG auch verstärkt mit jüngeren Erwerbungen. Die erforschte Zugangsgeschichte und die sich daraus ergebende Rückgabe des Paneels machen die Verantwortung der Museen und des internationalen Kunsthandels und ihren Umgang mit Objekten aus Raubgrabungen einmal mehr deutlich. Mehr Info

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Brot&Spiele: Die Finalisten, Ihre Wahl

Kandidat 3/6: Die Forrest Cook-Kantine | 18. August 2017

„Wir wollen gutes Kinderessen machen!“ sagt Nicole Mündelein, Ernährungsberaterin im Team von Forrest Cook, und strahlt über das ganze Gesicht. Für das kleine Unternehmen ist die Verpflegung von Kindern eine Herzensangelegenheit. Die Stadtteilküche kocht immer frisch, ökologisch, regional und mit saisonalen Lebensmitteln.

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„Wir wollen gutes Kinderessen machen!“ sagt Nicole Mündelein, Ernährungsberaterin im Team von Forrest Cook, und strahlt über das ganze Gesicht. Für das kleine Unternehmen ist die Verpflegung von Kindern eine Herzensangelegenheit. Die Stadtteilküche kocht immer frisch, ökologisch, regional und mit saisonalen Lebensmitteln. Mit viel Liebe zum Detail und einigen gefragten Rezept-Klassikern, wie der Mogelsoße mit viel püriertem Gemüse drin, beliefert Forrest Cook Kitas in Hamburg. Auch wir durften die Mogelsoße mit Reis probieren und finden, das schmeckt super. Forrest Cook ist Ihre innovativste Kantine? Dann wählen Sie bis 29.10. Ihren Favoriten in der Ausstellung http://food.mkg-hamburg.de/brot-spiele/.

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Brot&Spiele: Die Finalisten, Ihre Wahl

Kandidat 2/6: Die Google-Kantine | 09. August 2017

Google ist für vieles bekannt, fürs gute Essen weniger. In der Hamburger ABC-Straße gibt's überall frisches Obst, gesunde Snacks und leicht Bekömmliches, also alles, was das Denken fördert. Wir probierten die vegetarischen Hauptspeisen und Salate. Lecker!

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Google ist für vieles bekannt, fürs gute Essen weniger. In der Hamburger ABC-Straße gibt's überall frisches Obst, gesunde Snacks und leicht Bekömmliches, also alles, was das Denken fördert. Wir probierten die vegetarischen Hauptspeisen und Salate. Lecker! In der Kantine im 10. Stock mit Blick über Alster und Rathaus erzählen uns die Manager von Google Food von gesundem und leicht bekömmlichen Essen, von ihren Tricks gegen zuckrige Cola und dass man zum Snackautomaten weit laufen muss, frisches Obst aber immer griffbereit ist. Beim Mittagstisch stehen zur Auswahl drei verschiedene Salate oder Suppen als Vorspeise, zwei fleischlose Hauptgerichte und veganer Nachtisch. Alles basiert auf Analysen, mit welchem Essen die Mitarbeiter am gesündesten und leistungsfähigsten bleibt. Google ist Ihre innovativste Kantine? Dann wählen Sie bis 29.10. Ihren Favoriten in der Ausstellung http://food.mkg-hamburg.de/brot-spiele/.

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Brot&Spiele: Die Finalisten, Ihre Wahl

Kandidat 1/6: Wackelpeter | 25. Juli 2017

Sechs Bewerber haben es in die Endrunde des Kantinenwettbewerbs geschafft, den das MKG im Rahmen der Ausstellung "Food Revolution 5.0" ausgeschrieben hat. Sie stellen sich in der Ausstellung vor und die Besucher können dort noch bis zum 29.10. über den Gewinner abstimmen. Natürlich wollten wir es genau wissen und haben alle Finalisten besucht.

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Sechs Bewerber haben es in die Endrunde des Kantinenwettbewerbs geschafft, den das MKG im Rahmen der Ausstellung "Food Revolution 5.0" ausgeschrieben hat. Sie stellen sich in der Ausstellung vor und die Besucher können dort noch bis zum 29.10. über den Gewinner abstimmen. Natürlich wollten wir es genau wissen und haben alle Finalisten besucht. "Wackelpeter" heißt so, weil es hier eben genau keinen chemischen Nachtisch gibt. Sondern gesundes, ökologischen Essen für Kindergärten. Von Herstellern, die Inhaber Jens Witt persönlich kennt. Und auch die Kinder sollen alles ganz genau wissen: Was Koch Mahama zuhause isst, wie Ralf Oliven anbaut oder warum es im Winter keinen Spargel gibt. Wackelpeter ist Ihre innovativste Kantine? Dann wählen Sie bis 29.10. Ihren Favoriten in der Ausstellung http://food.mkg-hamburg.de/brot-spiele/.

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Das Glück ist zurück

Chinesische Vase restauriert | 04. April 2017

Nach aufwendiger Restaurierung ist diese monumentale chinesische Vase in der Asien-Sammlung im MKG zu bestaunen. Sie ist mehr als 100 Jahre alt, stolze 1,40 Meter groß und mit unzähligen Glückssymbolen bemalt: Schmetterlinge, Fledermäuse, Pfirsiche als Symbol des langen Lebens.

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Nach aufwendiger Restaurierung ist diese monumentale chinesische Vase in der Asien-Sammlung im MKG zu bestaunen. Sie ist mehr als 100 Jahre alt, stolze 1,40 Meter groß und mit unzähligen Glückssymbolen bemalt: Schmetterlinge, Fledermäuse, Pfirsiche als Symbol des langen Lebens. Päonien stehen für Reichtum und weibliche Schönheit, Granatäpfel für reiche Nachkommenschaft und Wohlstand, Lochmünzen für finanziellen Reichtum, ein Fischpaar als Symbol für Harmonie in der Ehe, die Kaki-Frucht für Freude und der Phönix für die Kaiserin, den Süden und die Sonne. Die Bodenvase mit seitlichen Ziergriffen entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie befindet sich seit den 1950ern im Besitz des MKG. Zu unbekanntem Zeitpunkt beschädigt wurde sie notdürftig gesichert, also mit Klebeband umwickelt und ins Depot verbannt. Nach ihrer Wiederentdeckung wurde sie nun fachgerecht restauriert. Foto: MKG

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Mobile Welten: Phase 2

Schweizer Uhren gegen Porzellan | 24. Februar 2017

Nach dem Kick-off des Projekts "Mobile Welten" im Herbst 2016 geht die Ausstellung mit einer Arbeit des Künstlerpaars Zheng Mahler aus Hongkong in die nächste Phase über. „Mutual Aid“ ist eine Installation aus Keramiken, die an überdimensionalen Einzelteile einer Schweizer Uhr erinnern, und zwei großen Bildschirmen mit vertonten Videosequenzen. Die Arbeit greift die Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen China, das Porzellan nach Europa lieferte, und der Schweiz  auf, die im Gegenzug hochwertige Uhren nach Fernost schickte.

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Nach dem Kick-off des Projekts "Mobile Welten" im Herbst 2016 geht die Ausstellung mit einer Arbeit des Künstlerpaars Zheng Mahler aus Hongkong in die nächste Phase über. „Mutual Aid“ ist eine Installation aus Keramiken, die an überdimensionalen Einzelteile einer Schweizer Uhr erinnern, und zwei großen Bildschirmen mit vertonten Videosequenzen. Die Arbeit greift die Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen China, das Porzellan nach Europa lieferte, und der Schweiz auf, die im Gegenzug hochwertige Uhren nach Fernost schickte. Außerdem setzt sich "Mutual Aid" (dt. „Gegenseitige Hilfe“) mit weiteren Aspekten des hochspannenden Tauschgeschäfts zwischen verschiedenen Kulturen auseinander. Zheng Mahler verarbeiten zum Beispiel Abaloneschalen, die aus Afrika stammen, in Zürich zwischengelagert wurden und schließlich zur Perlmuttgewinnung nach China gelangten. Das Material wird wiederum zur Herstellung hochwertiger Uhren in der Schweiz benötigt. Das Künstlerduo beleuchtet mit seiner Arbeit die politisch-historischen Dimensionen dieser Handelsbeziehung. Das Projekt "Mobile Welten" ist ein work in progress unter der kuratorischen Leitung von Roger Buergel und läuft noch bis 2018 im MKG.

Foto: Jamie Dau

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