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Fest der Geburt Jesu Christi

23. Dezember 2019

Weihnachten steht vor der Tür! Ein schöner Anlass, um sich die Dauerausstellung Christentum im MKG anzusehen. Braune, lockige Haare, zierliche Finger und rote Pausbäckchen – als ein zentrales Exponat präsentiert sich der Christusknabe aus Lindenholz so, als wäre er lebendig. Die Segensgeste und die Weltkugel lassen schnell erkennen, dass er für etwas Höheres bestimmt ist: Er ist der zukünftige Weltenrichter, Heilbringer und Erlöser.

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Weihnachten steht vor der Tür! Ein schöner Anlass, um sich die Dauerausstellung Christentum im MKG anzusehen. Braune, lockige Haare, zierliche Finger und rote Pausbäckchen – als zentrales Exponat präsentiert sich der Christusknabe aus Lindenholz so, als wäre er lebendig. Die Segensgeste und die Weltkugel lassen schnell erkennen, dass er für etwas Höheres bestimmt ist: Er ist der zukünftige Weltenrichter, Heilbringer und Erlöser.

Skulpturen wie diese waren im 15. Jh. besonders in Frauen- klöstern beliebt. Dort nahm vor allem in Krippenspielen in der Weihnachtszeit die Verehrung des göttlichen Kindes äußerst realistische Formen an. Es wurde in kostbare Kleider gehüllt, in eine Wiege gelegt und auf dem Altartisch aufgestellt. Gleich zwei namhafte Künstler haben an der um 1500 entstanden Skulptur gearbeitet: der Bildschnitzer Gregor Erhart (1470–1540) und der Maler Hans Holbein d. Ä. (1465–1524), dem die farbige Fassung zugeschrieben wird.

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Explicit Beauty

19. Dezember 2019

Im Rahmen der Ausstellung "Sagmeister & Walsh: Beauty" zeigt das MKG im vorderen Treppenhaus mit dem Herrenmantel „Khiva“ einen ganz besonderen Look des belgischen Modedesigners Walter van Beirendonck (*1957). Der großflächig dekorierte Mantel zeigt neben abstrakter Ikatmusterungen die von ihm häufig verwendeten Affen- und Augenmotive, ein bärtiges Selbstporträt und den eingewebten Schriftzug „EXPLICIT BEAUTY“, der gleichzeitig Kollektionstitel ist.

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Im Rahmen der Ausstellung "Sagmeister & Walsh: Beauty" zeigt das MKG im vorderen Treppenhaus mit dem Herrenmantel „Khiva“ einen ganz besonderen Look des belgischen Modedesigners Walter van Beirendonck (*1957). Der großflächig dekorierte Mantel zeigt neben abstrakter Ikatmusterungen die von ihm häufig verwendeten Affen- und Augenmotive, ein bärtiges Selbstporträt und den eingewebten Schriftzug „EXPLICIT BEAUTY“, der gleichzeitig Kollektionstitel ist.

Schönheit ist allerdings nur ein Thema der Kollektion (H/W 2015), die wenige Wochen nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo gezeigt wurde und auch Shirts mit der Aufschrift „Stop terrorising our world“ beinhaltet. Beirendonck gehört zu den „Antwerp Six“, die Anfang der 1980er Jahren den Ruhm der belgischen Modeavantgarde begründeten. Neben seinem eigenen Herrenmodelabel (seit 1986) leitet er das Fashion Department der Königlichen Kunstakademie Antwerpen. Ein weiterer Look (H/W 2016) von Walter van Beirendonck ist im Beauty Archive zu sehen.

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MKG unterwegs: Grimaldo in New York

25. November 2019

Ab heute rollt der Grimaldo aus unserer Kunstkammer durchs Metropolitan Museum of Art New York! Der Trinkspielautomat des Goldschmieds Leodegar Grimaldo (tätig 1601−38), der Neptun als Winzer auf einer Schildkröte reitend zeigt, konnte 2006 von der SHK erworben werden und befindet sich seitdem im MKG. Im Rahmen der Ausstellung "Making Marvels: Science and Splendor at the Courts of Europe" wird das einzigartige Stück nun bis zum 1. März 2020 im THE MET zu sehen sein.

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Ab heute rollt der Grimaldo aus unserer Kunstkammer durchs Metropolitan Museum of Art New York! Der Trinkspielautomat des Goldschmieds Leodegar Grimaldo (tätig 1601−38), der Neptun als Winzer auf einer Schildkröte reitend zeigt, konnte 2006 von der SHK erworben werden und befindet sich seitdem im MKG. Im Rahmen der Ausstellung "Making Marvels: Science and Splendor at the Courts of Europe" wird das einzigartige Stück nun bis zum 1. März 2020 im THE MET zu sehen sein.

Der Automat Grimaldos ist nicht nur ein kurioses Spielzeug zur Belebung des geselligen Umtrunks, sondern repräsentiert den Höhepunkt der Unterhaltungstechnologie der deutschen Spätrenaissance. Das mechanische Wunderwerk kann auf verborgenen Laufrädern über die Tischplatte fahren und kommt mittels Arretierung am Rand der Tafel zum Stillstand. Der höfische Gast, vor dem die aufziehbare Schildkröte anhielt, musste den Kreisel in der Hand des Winzers drehen und dem ihm zugewandten Trinkspruch Folge leisten: den mit Wein gefüllten Becher ganz oder teilweise austrinken oder das Gefährt erneut in Bewegung setzen.

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In Gedenken an Ingo Maurer

06. November 2019

„Wichtig ist mir das Leichte – und die Vergänglichkeit. Ein Ding soll nicht dastehen wie ein Betonklotz, wie ein Monument für die Ewigkeit. Erfolgreich sind wir, wenn wir ein Gefühl in den Menschen auslösen. Freude in den Gesichtern, das ist es, was mich glücklich macht.“

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„Wichtig ist mir das Leichte – und die Vergänglichkeit. Ein Ding soll nicht dastehen wie ein Betonklotz, wie ein Monument für die Ewigkeit. Erfolgreich sind wir, wenn wir ein Gefühl in den Menschen auslösen. Freude in den Gesichtern, das ist es, was mich glücklich macht.“ In Gedenken an den jüngst verstorbenen deutschen Industriedesigner Ingo Maurer (1932–2019) präsentiert das MKG im vorderen Treppenhaus nun Elemente seines Halogen-Systems „Ya Ya Ho“ (1984) aus der Sammlung Moderne.

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"Die gantze heilige Schrifft"

30. Oktober 2019

Passend zum Tag der Reformation bei freiem Eintritt zeigt das MKG im vorderen Treppenhaus einen seiner alten Schätze aus der Sammlung Buchkunst: eine über 400 Jahre alte Bibel in der Übersetzung von Martin Luther, gedruckt zu Wittenberg im Jahre 1618.

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Passend zum Tag der Reformation bei freiem Eintritt zeigt das MKG im vorderen Treppenhaus einen seiner alten Schätze aus der Sammlung Buchkunst: eine über 400 Jahre alte Bibel in der Übersetzung von Martin Luther, gedruckt zu Wittenberg im Jahre 1618. Die ausgestellte Bibel gehört zum Typus der sogenannten ‘Kurfürsten-Bibeln’, einer für die Reformation typischen Bibel-Ausgabe mit zahlreichen Holzschnitt- illustrationen, darunter die Porträts der sächsischen Kurfürsten, welche hier dem Text vorangestellt sind als Bewahrer und Beschützer der unverfälschten Luther-Bibel. Aufgeschlagen ist eine Seite mit einem Ganzfigurenporträt des Reformators.

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MKG gibt Marmorpaneel an Afghanistan zurück

08. Oktober 2019

Heute gab MKG-Direktorin Tulga Beyerle ein Wandpaneel aus Marmor an die Islamische Republik Afghanistan zurück. Herr Abdul Jabar Ariyaee, Geschäftsträger der Afghanischen Botschaft in Berlin, nahm das Paneel eines 78-teiligen Fries‘ aus dem 12. Jahrhundert in Empfang. Damit ist das MKG eines der ersten deutschen Museen, das ein Kunstwerk nach Afghanistan zurückgibt.

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Heute gab MKG-Direktorin Tulga Beyerle ein Wandpaneel aus Marmor an die Islamische Republik Afghanistan zurück. Herr Abdul Jabar Ariyaee, Geschäftsträger der Afghanischen Botschaft in Berlin, nahm das Paneel eines 78-teiligen Fries‘ aus dem 12. Jahrhundert in Empfang. Damit ist das MKG eines der ersten deutschen Museen, das ein Kunstwerk nach Afghanistan zurückgibt. Nachdem das Paneel 2013 vom MKG erworben wurde, stellte sich erst bei der Bearbeitung heraus, dass es sich um Raubgut aus dem Rawza Museum of Islamic Art in Ghazni handelt. Über die Prüfung von Fragen zum Kunstraub im Nationalsozialismus und kolonialen Sammlungen hinaus befasst sich das MKG auch verstärkt mit jüngeren Erwerbungen. Die erforschte Zugangsgeschichte und die sich daraus ergebende Rückgabe des Paneels machen die Verantwortung der Museen und des internationalen Kunsthandels und ihren Umgang mit Objekten aus Raubgrabungen einmal mehr deutlich. Mehr Info

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