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Bühne frei!

Schüler der Klosterschule als „Four Minute Men“ | 09. Oktober 2014

Vor Publikum eine Propaganda-Rede halten? Gar nicht so einfach! Versucht haben sich darin Schüler der Klosterschule aus Hamburg. In Anlehnung an die „Four Minute Speeches“, mit denen Redner im Ersten Weltkrieg für den Kampf begeisterten, gestalteten sie eigene Propaganda-Reden.

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Vor Publikum eine Propaganda-Rede halten? Gar nicht so einfach! Versucht haben sich darin Schüler der Klosterschule aus Hamburg. In Anlehnung an die „Four Minute Speeches“, mit denen Redner die amerikanische Bevölkerung für den Ersten Weltkrieg begeisterten, gestalteten sie eigene Propaganda-Reden. Sie beschäftigten sich mit aktuellen Themen wie Sterbehilfe, Zigarettenkonsum, Ebola-Virus. Doch die rhetorischen Mittel sind die gleichen wie vor 100 Jahren: kurze Sätze, prägnante Wortwahl und direkte Ansprache. Während des mehrtägigen Workshops übten sich die Jugendlichen nicht nur in Rhetorik: Ein Auftritt als Redner muss auch richtig inszeniert sein. Dabei bekamen sie Unterstützung von geschulten Theaterpädagogen des Deutschen Schauspielhauses. Am Ende zählte die Wirkung auf das Publikum – und die Erkenntnis, wie erschreckend gut Propaganda auch heute noch funktioniert. Eindrücke gibt es hier!

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Buchkunst im Umbruch

Künstlerbücher im Ersten Weltkrieg | 09. Juli 2014

Die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG zeigt parallel zur Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ eine Auswahl von originalen Büchern und Grafiken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

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Die Gerd Bucerius Bibliothek im MKG zeigt parallel zur Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“ eine Auswahl von originalen Büchern und Grafiken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Noch 1908 malt Oskar Kokoschka für die Wiener Werkstätten mit „Die träumenden Knaben“ ein frühexpressionistisches Kunstwerk mit märchenhafter Anmutung. 1914 landen seine Knaben im Schützengraben. Die traumatischen Erfahrungen an der Front bestimmen nicht nur die Themen in der Kunst, die während und nach dem Ersten Weltkrieg entsteht. Auch der Stil vieler Künstler ändert sich. Sie verarbeiten ihre Kriegserlebnisse in neuen Formen der Dissonanz und des Stilbruches. Zu sehen sind Werke wie Fernand Légers Kompositionen zum „Ende der Welt" (1919), der von Ernst Ludwig Kirchner gestaltete Gedichtband „Umbra vitae" (1924) und Georges Grosz‘ politisch-agitatorische Grafiken „Abrechnung folgt" von 1923.

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Bürgermeister Scholz eröffnet Propaganda-Ausstellung

Notwendige Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs | 20. Juni 2014

Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Donnerstag mit 600 Gästen die Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“. Er dankte dem MKG für den „hochaktuellen Blick auf die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, … die der notwendigen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs eine wichtige Facette“ hinzufüge.

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Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am Donnerstag mit 600 Gästen die Ausstellung „Krieg und Propaganda 14/18“. Er dankte dem MKG für den „hochaktuellen Blick auf die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, … die der notwendigen Aufarbeitung des Ersten Weltkriegs eine wichtige Facette“ hinzufüge. „Wo die Kriegspropaganda vor hundert Jahren mit dem Mittel der … Überredung unterwegs war, setzen wir heute auf Überzeugung“, so Scholz. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir unabhängige Medien haben, die verhindern, dass zentral gelenkte Propaganda-Apparate entstehen und wirksam werden können.“ Doch auch heute seien die Berichterstattung aus Krisengebieten wie auch die vielen kleinen Manipulationen im Medienalltag kritisch zu betrachten. Nach der Eröffnung besuchte Scholz mit Ausstellungskurator Dennis Conrad und MKG-Direktorin Sabine Schulze die Ausstellung.

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