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Donnerstag, 09. Januar 2020

19 Uhr

Film

Greif zur Kamera, gib der Freizeit einen Sinn: Amateurfilm in der DDR | Veranstaltungsort: Metropolis-Kino Hamburg | Einführung: Dr. Ralf Forster

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Filmvorführung: Greif zur Kamera, gib der Freizeit einen Sinn: Amateurfilm in der DDR | Veranstaltungsort: Metropolis-Kino Hamburg, Kleine Theaterstrasse 10 | Eintritt: 7,50 Euro, Ticketbestellung und weitere Infos folgen unter www.metropoliskino.de | Einführung: Dr. Ralf Forster | im Rahmen der Ausstellung "Amateurfotografie. Vom Bauhaus zu Instagram"

Amateurfilm war Teil der organisierten Freizeitbetätigung in der DDR. Über 900 Akteure gingen diesem Hobby nach, mit Freude, Bastelgeschick und Eigensinn – und meist mit dem Ziel der Öffentlichkeit. Über 10.000 Filme entstanden. Sie pendeln zwischen Anpassung und vorsichtiger Kritik oder zeigen einfach nur das, was die Profis nicht oder anders aufgenommen haben. Enge Bezüge bestehen zur Populärkultur, nicht zuletzt zur Musik. Insofern ist der DDR-Amateurfilm ein Brennglas der damaligen Gesellschaft. Das Buch „Greif zur Kamera...“ von Dr. Ralf Forster widmet sich erstmals umfassend dem Thema. Neben dem politischen Rahmen werden die Produktions- und Rezeptionsseite genauso berücksichtigt wie die technischen Grundlagen und Ästhetiken.

Gezeigt werden die Filme: Zelten bei Lessings, 1963, 5 min | Montage mit DM-SPE, 1963, 6 min | Tödlicher Tau, 1966, 2 min | ZWEI VERSUCHE, 1966, 15 min | BERLIN-MELODIE, 1969-70, 8 min | AN ALLE, 1977, 3 min | Der kleine Clown, 1984, 4 min (Auszug) | Fassroller, 1971, 5 min | Eine wahre Begebenheit aus dem Leben der Ziege Elvira, 1986, 5 min | DER MINISTER KOMMT, 1984, 6 min | Tünche, 1988, 3 min | Ist der Ofen aus?, 1988, 14 min | Effektive Filmlaufzeit: 76 min

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