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Kultursommer

Sonntag, 01. August 2021

10-18 Uhr

Kultursommer Hamburg

Dancing Letters - Calligraphies on the Road | Gängeviertel, Amargi e.V.

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Dancing Letters - Calligraphies on the Road | Gängeviertel, Amargi e.V.

Anmeldung: tobias.moerike@mkg-hamburg.de

In einem Street-Workshop für Einsteiger*innen geben der Grafikdesigner YamanAl Baker und der Streetartist ElBohly einen Einblick in die Gestaltung arabischer Schrift. Im offenen Workshop, der sich an Menschen mit und ohne Arabischkenntnisse richtet, geben sie eine Kostprobe ihrer künstlerischen Praxis. Im zweiten Teil entsteht ein Wandbild nach einem Entwurf der beiden, das sie gemeinsam mit den Teilnehmer*innen des Workshops gestalten.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Kulturraum Amargi e.V. statt.

Yaman Al Baker wurde in Damaskus geboren. Er studierte Grafikdesign, Kunst und Archäologie. Als Künstler arbeitet er zu arabische Kalligrafie und Typografie. Er sucht ein neues Konzept der arabischen Schriftgestaltung, jenseits klassischer und traditioneller Darstellungsformen. Seit 2016 lebt er an in Hamburg und war an zahlreichen sozio-kulturellen Projekten beteiligt.

Elbohly („der Verrückte“) wurde in Misrata, Libyen, geboren und zog 2007 nach Tripolis. Als Streetartist war er von Beginn der Revolution 2011 bis 2013 in Tripolis aktiv. Elbohly lebt in Dänemark und ist in Kopenhagen ansässig, wo er mit der Gruppe „Turning Tables“ arbeitet und einen Videoblog zu lybischen Rap betreibt.  Im Jahr 2015 nahm er am Shubbak Festival in London teil und zeigte eine Live-Performance im Chelsea Theater, in der er Sufi-Tanz und Kalligraffiti in einer Bewegung verband.

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Mittwoch, 11. August 2021

16-18 Uhr

Kultursommer Hamburg

Filmscreening: Re-creating the „ANONYMOUS PHARAOH“ | MK&G Freiraum

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Filmscreening: Re-creating the „ANONYMOUS PHARAOH“ | MK&G Freiraum

Das „Anonymous Pharaoh“-Graffiti des ägyptischen Street Artist Marwan Shahin gehört zu den ikonischen Bildern der Revolutionen von 2011. (In dem Bild setzt Shahin das Abbild von der Figur Guy Fawkes mit der Maske Tutanchamuns zusammen. In der Verbindung von Anonymus-Symbol und Antike schuf er eine der wichtigsten Ikonen der ägyptischen Revolution.) Für die Ausstellung „Be with the Revolution. Street Art und Grafik-Design der arabischen Proteste“, die im MK&G gezeigt wird, sprüht der Hamburger Street Artist Tona den „Anonymous Pharaoh“ nach, in enger Zusammenarbeit mit Marwan Shahin. In einem filmischen Making-off können die Besucher*innen das Entstehen des Grafittis miterleben. Gezeigt wird der Kurzfilm von 16 bis 18 Uhr im Freiraum des MK&G.

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Freitag, 13. August 2021

14-19 Uhr

Kultursommer Hamburg

Ost & West – Aus welchem Stoff ist die Deutsche Einheit? | MK&G Innenhof

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Ost & West – Aus welchem Stoff ist die Deutsche Einheit? | MK&G Innenhof

Anmeldung: julia.meer@mkg-hamburg.de (Anmeldeschluss: 10. August)

Stoffe und Stofflichkeit verbinden und trennen. Die Hamburger Textilkünstlerin Anne Reiter bearbeitet mit handwerklichen Techniken wie Weben, Knüpfen und Siebdrucken Möglichkeiten von Erinnerungskulturen. Gemeinsam mit der Leipziger Künstlerin Sophie Lindner, welche die Pop-Kultur des Ostens mit dem Motiv des Planeten Saturn erforscht, wird der Siebdruck Workshop in der Innenstadt Hamburgs Haltungen zu Ost & West erfragen.

Die Künstlerinnen sind Beide im Osten geboren und aufgewachsen. Als Nachwendegeneration“ fühlen sie sich mit verantwortlich über den Stand der deutschen Einheit zu sprechen. Wo steht deutsch-deutsche Geschichte heute? Kann Erinnerungskultur verstofflicht werden und individuelle Bilder entstehen?

Zusätzlich zu den 8–10 fest angemeldeten Teilnehmer*innen sind auch Passant*innen und Interessierte eingeladen mit den Künstlerinnen Ambivalenzen in Ost- und Westperspektiven zu verhandeln. Mit einem Konvolut an Motiven können die Teilnehmer*innen des Workshops Stoffe bedrucken, ihre Haltungen befragen und im zweiten Schritt in körpernahe Textilien verwandeln. Halstuch, Pioniertuch, Stola. Die Textilien können anschließend von den Teilnehmer*innen mitgenommen werden, sich im Privaten wie im Öffentlichen als zärtliche Gesten in oft verhärteten gesellschaftlichen Diskursen verteilen.

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Samstag, 14. August 2021

10-16 Uhr

Kultursommer Hamburg

Ost & West – Aus welchem Stoff ist die Deutsche Einheit? | MK&G Innenhof

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Ost & West – Aus welchem Stoff ist die Deutsche Einheit? | MK&G Innenhof

Anmeldung: julia.meer@mkg-hamburg.de (Anmeldeschluss: 10. August)

Stoffe und Stofflichkeit verbinden und trennen. Die Hamburger Textilkünstlerin Anne Reiter bearbeitet mit handwerklichen Techniken wie Weben, Knüpfen und Siebdrucken Möglichkeiten von Erinnerungskulturen. Gemeinsam mit der Leipziger Künstlerin Sophie Lindner, welche die Pop-Kultur des Ostens mit dem Motiv des Planeten Saturn erforscht, wird der Siebdruck Workshop in der Innenstadt Hamburgs Haltungen zu Ost & West erfragen.

Die Künstlerinnen sind Beide im Osten geboren und aufgewachsen. Als Nachwendegeneration“ fühlen sie sich mit verantwortlich über den Stand der deutschen Einheit zu sprechen. Wo steht deutsch-deutsche Geschichte heute? Kann Erinnerungskultur verstofflicht werden und individuelle Bilder entstehen?

Zusätzlich zu den 8–10 fest angemeldeten Teilnehmer*innen sind auch Passant*innen und Interessierte eingeladen mit den Künstlerinnen Ambivalenzen in Ost- und Westperspektiven zu verhandeln. Mit einem Konvolut an Motiven können die Teilnehmer*innen des Workshops Stoffe bedrucken, ihre Haltungen befragen und im zweiten Schritt in körpernahe Textilien verwandeln. Halstuch, Pioniertuch, Stola. Die Textilien können anschließend von den Teilnehmer*innen mitgenommen werden, sich im Privaten wie im Öffentlichen als zärtliche Gesten in oft verhärteten gesellschaftlichen Diskursen verteilen.

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14-16.30 Uhr

Kultursommer Hamburg

Performance 30x30 | Jungfernstieg

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Performance 30x30 | Jungfernstieg

Dreißig mal dreißig Zentimeter ist der Raum der den Häftlingen in syrischen Gefängnissen zur Verfügung steht. In überbelegten Zellen, sind oft mehr als 50 Menschen gefangen. Geschlafen wird in Schichten. Ein winziger Raum bleibt zum Sitzen und Essen. In einer Performance empfindet die Künstlerin die Haftbedingungen in syrischen Gefängnissen nach. Auf Grundlage von Interviews mit ehemaligen Häftlingen kritisiert sie die systematische Folter und die Praxis des „verschwinden Lassens“ von Regimegegner*innen die bis heute anhält.

Razan Sabbagh ist eine syrische Künstlerin, die in Hamburg lebt. Ihre Arbeit bewegt sich im Feld zwischen Kunst und Aktivismus. Sie interessiert sich für die Überschneidung von Politik, Raum, Schall im Kontext von Menschenrechtsverletzungen. Sabbagh lebt seit 2013 in Hamburg, Als Multimedia-Künstlerin Malerei, Performance und Installation hat sie an Ausstellungen und Festivals in Berlin, Hamburg, Köln, Saarbrücken, Oslo, Beirut und Sharjah teilgenommen.

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Sonntag, 15. August 2021

10-16 Uhr

Kultursommer Hamburg

Ost & West – Aus welchem Stoff ist die Deutsche Einheit? | MK&G Innenhof

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Ost & West – Aus welchem Stoff ist die Deutsche Einheit? | MK&G Innenhof

Anmeldung: julia.meer@mkg-hamburg.de (Anmeldeschluss: 10. August)

Stoffe und Stofflichkeit verbinden und trennen. Die Hamburger Textilkünstlerin Anne Reiter bearbeitet mit handwerklichen Techniken wie Weben, Knüpfen und Siebdrucken Möglichkeiten von Erinnerungskulturen. Gemeinsam mit der Leipziger Künstlerin Sophie Lindner, welche die Pop-Kultur des Ostens mit dem Motiv des Planeten Saturn erforscht, wird der Siebdruck Workshop in der Innenstadt Hamburgs Haltungen zu Ost & West erfragen.

Die Künstlerinnen sind Beide im Osten geboren und aufgewachsen. Als Nachwendegeneration“ fühlen sie sich mit verantwortlich über den Stand der deutschen Einheit zu sprechen. Wo steht deutsch-deutsche Geschichte heute? Kann Erinnerungskultur verstofflicht werden und individuelle Bilder entstehen?

Zusätzlich zu den 8–10 fest angemeldeten Teilnehmer*innen sind auch Passant*innen und Interessierte eingeladen mit den Künstlerinnen Ambivalenzen in Ost- und Westperspektiven zu verhandeln. Mit einem Konvolut an Motiven können die Teilnehmer*innen des Workshops Stoffe bedrucken, ihre Haltungen befragen und im zweiten Schritt in körpernahe Textilien verwandeln. Halstuch, Pioniertuch, Stola. Die Textilien können anschließend von den Teilnehmer*innen mitgenommen werden, sich im Privaten wie im Öffentlichen als zärtliche Gesten in oft verhärteten gesellschaftlichen Diskursen verteilen.

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