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Dienstag, 01. Juni 2021

10-18 Uhr

Zeitkapsel Lagerhaus G @ Freiraum

Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

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Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

Das Lagerhaus G, ein 24.000 qm großer Speicher für Kolonialwaren wie Kaffee, Tabak und Tee, wurde ab 1903 von der Hamburger Freihafen-Lagerhaus Gesellschaft am Saalehafen auf dem Kleinen Grasbrook errichtet. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte neben anderen die Firma Reemtsma das Lagerhaus G als Rohtabaklager. In den Jahren 1944/45 war es als Außenlager des KZ Neuengamme Unterbringungsort für mehrere tausend Häftlinge, die bei der Trümmerbeseitigung kriegswichtiger Industriebetriebe und Infrastruktur eingesetzt wurden. Kaum ein Ort im Stadtgebiet ist so geeignet, an das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit im Hafen in all seinen Facetten, vom Einsatz der KZ-Häftlinge über den der italienischen Militärinternierten bis zu anderen Zwangsarbeiter*innen zu erinnern und damit eine Leerstelle in der Hamburger Erinnerungskultur zu tilgen.

Auf dem Kleinen Grasbrook soll ab 2024 der nächste Teil der Hafencity gebaut werden, und somit rückt das Lagerhaus G aus dem Off eines aufgegebenen Hafenteils in den Fokus aktueller Stadtplanung.

Die Initiative Dessauer Ufer (IDU) setzt sich seit 2017 für den Erhalt und die Sanierung des Lagerhaus G sowie für die Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im Gebäude ein. Sie weist deutlich auf die historische Verantwortung der Stadt Hamburg für das Haus hin. Die IDU besteht aus einem Kreis von Historiker*innen, Künstler*innen, Bildungsarbeiter*innen, Architekt*innen, Stadtteilaktiven, Antifaschist*innen und All-rounder*innen. Die IDU forscht intensiv zum Lagerhaus G, führt vor Ort Gedenkveranstaltungen und Rundgänge durch und entwickelt eigene Vorschläge für seine künftige Nutzung.

Im Freiraum des MK&G möchte die IDU die Ergebnisse ihrer Arbeit durch verschiedene mediale Aufbereitungen, wie etwa Filme und Audiobeiträge, Texte, Fotos und Pläne, präsentieren und in partizipativen Formaten zur Diskussion stellen. Ein detailliertes Schnittmodell soll dabei die Ausmaße des Lagerhaus G aufzeigen sowie einen Eindruck der Innenansicht geben. Ebenso sollen die historischen Gleichzeitigkeiten des Lagerhaus G und des MK&G thematisiert werden.

Die IDU möchte ins Gespräch kommen über eine Erinnerungskultur und Stadtplanung von unten und zur Diskussion stellen: Wie kann beides für das Lagerhaus G neu gedacht und umgesetzt werden? Die IDU lädt dazu ein, sich an Workshops zu beteiligen, Vortragsveranstaltungen und Exkursionen zu besuchen und sich über einen Ort zu informieren, an dem nur wenige Kilometer vom MK&G entfernt einst KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter interniert waren; einen Ort, der die Jahrzehnte nach Kriegsende fast unverändert überdauert hat, ohne je systematisch erforscht zu werden und der mittlerweile vom Verfall bedroht ist.

Die IDU tritt dafür ein, das Lagerhaus G für die Stadtgesellschaft zu öffnen und zu einem Ort der Begegnung zu machen. Das Haus hat mehr als eine Geschichte zu erzählen, über die Stadt, über den Hafen. Die Initiative ruft dazu auf, Visionen und Konzepte zu entwickeln, die das Haus mit Leben füllen und zugleich seine Vergangenheit offenlegen und erfahrbar machen.

freiraum@mkg-hamburg.de

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19-20.30 Uhr

MK&G meets VHS Hamburg

Zeichnen von Portrait bis Mode - entlang der Sammlung des MK&G | 6-tägiger Online-Kurs über Zoom | 48 Euro

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Zeichnen von Portrait bis Mode - entlang der Sammlung des MK&G | 6-tägiger Online-Kurs über Zoom | 48 Euro

Di., 01.06.2021, 19:00 - 20:30
Di., 08.06.2021, 19:00 - 20:30
Di., 15.06.2021, 19:00 - 20:30
Di., 22.06.2021, 19:00 - 20:30
Di., 29.06.2021, 19:00 - 20:30
Di., 06.07.2021, 19:00 - 20:30

-> Infos und Anmeldung

Im Kurs durchlaufen wir drei Themenbereiche: "Das Skizzenbuch als künstlerisches Werkzeug“, "Portrait und freie Form“ und „Kleidung macht Körper“. Während wir im Kurs zeichnen, greife ich ausgewählte Beispiele aus der Sammlung des MK&G Hamburg auf und schaffe somit einen kunsthistorischen Rahmen für die kreative Praxis aller Teilnehmenden. Zu den Positionen gehören u.a. Ernst Dryden (als Zeichner für Coco Chanel), Gustav Heinrich Wolff und Hilma af Klint. Sie erhalten Anregungen, um ihren eigenen Stil herauszubilden und sich mit richtungsweisenden Positionen und Begriffen aus der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts vertraut zu machen. Ein Kurs in Kooperation mit dem MK&G.   Bitte bereithalten: Papier, Bleistifte, Pastellkreide, Tusche-Stifte.

Dieser Online-Kurs findet mit ZOOM Meeting statt (www.zoom.us).
Kursleitende: Anne Pflug

https://www.vhs-hamburg.de/kurs/zeichnen-und-kunstgeschichte-entlang-der-sammlung-des-mk-g/331019

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Mittwoch, 02. Juni 2021

10-18 Uhr

Zeitkapsel Lagerhaus G @ Freiraum

Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

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Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

Das Lagerhaus G, ein 24.000 qm großer Speicher für Kolonialwaren wie Kaffee, Tabak und Tee, wurde ab 1903 von der Hamburger Freihafen-Lagerhaus Gesellschaft am Saalehafen auf dem Kleinen Grasbrook errichtet. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte neben anderen die Firma Reemtsma das Lagerhaus G als Rohtabaklager. In den Jahren 1944/45 war es als Außenlager des KZ Neuengamme Unterbringungsort für mehrere tausend Häftlinge, die bei der Trümmerbeseitigung kriegswichtiger Industriebetriebe und Infrastruktur eingesetzt wurden. Kaum ein Ort im Stadtgebiet ist so geeignet, an das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit im Hafen in all seinen Facetten, vom Einsatz der KZ-Häftlinge über den der italienischen Militärinternierten bis zu anderen Zwangsarbeiter*innen zu erinnern und damit eine Leerstelle in der Hamburger Erinnerungskultur zu tilgen.

Auf dem Kleinen Grasbrook soll ab 2024 der nächste Teil der Hafencity gebaut werden, und somit rückt das Lagerhaus G aus dem Off eines aufgegebenen Hafenteils in den Fokus aktueller Stadtplanung.

Die Initiative Dessauer Ufer (IDU) setzt sich seit 2017 für den Erhalt und die Sanierung des Lagerhaus G sowie für die Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im Gebäude ein. Sie weist deutlich auf die historische Verantwortung der Stadt Hamburg für das Haus hin. Die IDU besteht aus einem Kreis von Historiker*innen, Künstler*innen, Bildungsarbeiter*innen, Architekt*innen, Stadtteilaktiven, Antifaschist*innen und All-rounder*innen. Die IDU forscht intensiv zum Lagerhaus G, führt vor Ort Gedenkveranstaltungen und Rundgänge durch und entwickelt eigene Vorschläge für seine künftige Nutzung.

Im Freiraum des MK&G möchte die IDU die Ergebnisse ihrer Arbeit durch verschiedene mediale Aufbereitungen, wie etwa Filme und Audiobeiträge, Texte, Fotos und Pläne, präsentieren und in partizipativen Formaten zur Diskussion stellen. Ein detailliertes Schnittmodell soll dabei die Ausmaße des Lagerhaus G aufzeigen sowie einen Eindruck der Innenansicht geben. Ebenso sollen die historischen Gleichzeitigkeiten des Lagerhaus G und des MK&G thematisiert werden.

Die IDU möchte ins Gespräch kommen über eine Erinnerungskultur und Stadtplanung von unten und zur Diskussion stellen: Wie kann beides für das Lagerhaus G neu gedacht und umgesetzt werden? Die IDU lädt dazu ein, sich an Workshops zu beteiligen, Vortragsveranstaltungen und Exkursionen zu besuchen und sich über einen Ort zu informieren, an dem nur wenige Kilometer vom MK&G entfernt einst KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter interniert waren; einen Ort, der die Jahrzehnte nach Kriegsende fast unverändert überdauert hat, ohne je systematisch erforscht zu werden und der mittlerweile vom Verfall bedroht ist.

Die IDU tritt dafür ein, das Lagerhaus G für die Stadtgesellschaft zu öffnen und zu einem Ort der Begegnung zu machen. Das Haus hat mehr als eine Geschichte zu erzählen, über die Stadt, über den Hafen. Die Initiative ruft dazu auf, Visionen und Konzepte zu entwickeln, die das Haus mit Leben füllen und zugleich seine Vergangenheit offenlegen und erfahrbar machen.

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Donnerstag, 03. Juni 2021

10-21 Uhr

Zeitkapsel Lagerhaus G @ Freiraum

Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

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Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

Das Lagerhaus G, ein 24.000 qm großer Speicher für Kolonialwaren wie Kaffee, Tabak und Tee, wurde ab 1903 von der Hamburger Freihafen-Lagerhaus Gesellschaft am Saalehafen auf dem Kleinen Grasbrook errichtet. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte neben anderen die Firma Reemtsma das Lagerhaus G als Rohtabaklager. In den Jahren 1944/45 war es als Außenlager des KZ Neuengamme Unterbringungsort für mehrere tausend Häftlinge, die bei der Trümmerbeseitigung kriegswichtiger Industriebetriebe und Infrastruktur eingesetzt wurden. Kaum ein Ort im Stadtgebiet ist so geeignet, an das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit im Hafen in all seinen Facetten, vom Einsatz der KZ-Häftlinge über den der italienischen Militärinternierten bis zu anderen Zwangsarbeiter*innen zu erinnern und damit eine Leerstelle in der Hamburger Erinnerungskultur zu tilgen.

Auf dem Kleinen Grasbrook soll ab 2024 der nächste Teil der Hafencity gebaut werden, und somit rückt das Lagerhaus G aus dem Off eines aufgegebenen Hafenteils in den Fokus aktueller Stadtplanung.

Die Initiative Dessauer Ufer (IDU) setzt sich seit 2017 für den Erhalt und die Sanierung des Lagerhaus G sowie für die Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im Gebäude ein. Sie weist deutlich auf die historische Verantwortung der Stadt Hamburg für das Haus hin. Die IDU besteht aus einem Kreis von Historiker*innen, Künstler*innen, Bildungsarbeiter*innen, Architekt*innen, Stadtteilaktiven, Antifaschist*innen und All-rounder*innen. Die IDU forscht intensiv zum Lagerhaus G, führt vor Ort Gedenkveranstaltungen und Rundgänge durch und entwickelt eigene Vorschläge für seine künftige Nutzung.

Im Freiraum des MK&G möchte die IDU die Ergebnisse ihrer Arbeit durch verschiedene mediale Aufbereitungen, wie etwa Filme und Audiobeiträge, Texte, Fotos und Pläne, präsentieren und in partizipativen Formaten zur Diskussion stellen. Ein detailliertes Schnittmodell soll dabei die Ausmaße des Lagerhaus G aufzeigen sowie einen Eindruck der Innenansicht geben. Ebenso sollen die historischen Gleichzeitigkeiten des Lagerhaus G und des MK&G thematisiert werden.

Die IDU möchte ins Gespräch kommen über eine Erinnerungskultur und Stadtplanung von unten und zur Diskussion stellen: Wie kann beides für das Lagerhaus G neu gedacht und umgesetzt werden? Die IDU lädt dazu ein, sich an Workshops zu beteiligen, Vortragsveranstaltungen und Exkursionen zu besuchen und sich über einen Ort zu informieren, an dem nur wenige Kilometer vom MK&G entfernt einst KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter interniert waren; einen Ort, der die Jahrzehnte nach Kriegsende fast unverändert überdauert hat, ohne je systematisch erforscht zu werden und der mittlerweile vom Verfall bedroht ist.

Die IDU tritt dafür ein, das Lagerhaus G für die Stadtgesellschaft zu öffnen und zu einem Ort der Begegnung zu machen. Das Haus hat mehr als eine Geschichte zu erzählen, über die Stadt, über den Hafen. Die Initiative ruft dazu auf, Visionen und Konzepte zu entwickeln, die das Haus mit Leben füllen und zugleich seine Vergangenheit offenlegen und erfahrbar machen.

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19-21 Uhr

Gespräch: Helen Epstein mit der Initiative Dessauer Ufer

Helen Epstein im Gespräch mit der Initiative Dessauer Ufer | Freiraum & Digital | Kostenlos online via Zoom

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Helen Epstein im Gespräch mit der Initiative Dessauer Ufer | Freiraum & Digital | Kostenlos online via Zoom

Die Autorin und Journalistin Helen Epstein hat vergangenes Jahr die bereits 1974 verfasste Autobiografie ihrer Mutter Franci Rabinek Epstein herausgebracht. Diese war Überlebende mehrerer nationalsozialistischer Konzentrationslager, unter anderem des Außenlagers Dessauer Ufer. Im Gespräch mit Lucy Debus und Lisa Hellriegel (beide Initiative Dessauer Ufer) spricht Helen Epstein über das Buch ihrer Mutter und ihre Bewegründe, sich für eine Veröffentlichung einzusetzen.

Eine Veranstaltung im Rahmen von "Zeitkapsel Lagerhaus G", eine Kooperation des Freiraums mit der Initiative Dessauer Ufer. Das Gespräch findet in englischer Sprache und auf Zoom statt. Je nach pandemischer Lage auch als Übertragung im Freiraum.

Anmeldung zur Veranstaltung via Mail an freiraum(at)mkg-hamburg.de

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR

freiraum@mkg-hamburg.de

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Freitag, 04. Juni 2021

10-18 Uhr

Zeitkapsel Lagerhaus G @ Freiraum

Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

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Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

Das Lagerhaus G, ein 24.000 qm großer Speicher für Kolonialwaren wie Kaffee, Tabak und Tee, wurde ab 1903 von der Hamburger Freihafen-Lagerhaus Gesellschaft am Saalehafen auf dem Kleinen Grasbrook errichtet. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte neben anderen die Firma Reemtsma das Lagerhaus G als Rohtabaklager. In den Jahren 1944/45 war es als Außenlager des KZ Neuengamme Unterbringungsort für mehrere tausend Häftlinge, die bei der Trümmerbeseitigung kriegswichtiger Industriebetriebe und Infrastruktur eingesetzt wurden. Kaum ein Ort im Stadtgebiet ist so geeignet, an das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit im Hafen in all seinen Facetten, vom Einsatz der KZ-Häftlinge über den der italienischen Militärinternierten bis zu anderen Zwangsarbeiter*innen zu erinnern und damit eine Leerstelle in der Hamburger Erinnerungskultur zu tilgen.

Auf dem Kleinen Grasbrook soll ab 2024 der nächste Teil der Hafencity gebaut werden, und somit rückt das Lagerhaus G aus dem Off eines aufgegebenen Hafenteils in den Fokus aktueller Stadtplanung.

Die Initiative Dessauer Ufer (IDU) setzt sich seit 2017 für den Erhalt und die Sanierung des Lagerhaus G sowie für die Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im Gebäude ein. Sie weist deutlich auf die historische Verantwortung der Stadt Hamburg für das Haus hin. Die IDU besteht aus einem Kreis von Historiker*innen, Künstler*innen, Bildungsarbeiter*innen, Architekt*innen, Stadtteilaktiven, Antifaschist*innen und All-rounder*innen. Die IDU forscht intensiv zum Lagerhaus G, führt vor Ort Gedenkveranstaltungen und Rundgänge durch und entwickelt eigene Vorschläge für seine künftige Nutzung.

Im Freiraum des MK&G möchte die IDU die Ergebnisse ihrer Arbeit durch verschiedene mediale Aufbereitungen, wie etwa Filme und Audiobeiträge, Texte, Fotos und Pläne, präsentieren und in partizipativen Formaten zur Diskussion stellen. Ein detailliertes Schnittmodell soll dabei die Ausmaße des Lagerhaus G aufzeigen sowie einen Eindruck der Innenansicht geben. Ebenso sollen die historischen Gleichzeitigkeiten des Lagerhaus G und des MK&G thematisiert werden.

Die IDU möchte ins Gespräch kommen über eine Erinnerungskultur und Stadtplanung von unten und zur Diskussion stellen: Wie kann beides für das Lagerhaus G neu gedacht und umgesetzt werden? Die IDU lädt dazu ein, sich an Workshops zu beteiligen, Vortragsveranstaltungen und Exkursionen zu besuchen und sich über einen Ort zu informieren, an dem nur wenige Kilometer vom MK&G entfernt einst KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter interniert waren; einen Ort, der die Jahrzehnte nach Kriegsende fast unverändert überdauert hat, ohne je systematisch erforscht zu werden und der mittlerweile vom Verfall bedroht ist.

Die IDU tritt dafür ein, das Lagerhaus G für die Stadtgesellschaft zu öffnen und zu einem Ort der Begegnung zu machen. Das Haus hat mehr als eine Geschichte zu erzählen, über die Stadt, über den Hafen. Die Initiative ruft dazu auf, Visionen und Konzepte zu entwickeln, die das Haus mit Leben füllen und zugleich seine Vergangenheit offenlegen und erfahrbar machen.

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Samstag, 05. Juni 2021

10-18 Uhr

Zeitkapsel Lagerhaus G @ Freiraum

Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

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Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

Das Lagerhaus G, ein 24.000 qm großer Speicher für Kolonialwaren wie Kaffee, Tabak und Tee, wurde ab 1903 von der Hamburger Freihafen-Lagerhaus Gesellschaft am Saalehafen auf dem Kleinen Grasbrook errichtet. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte neben anderen die Firma Reemtsma das Lagerhaus G als Rohtabaklager. In den Jahren 1944/45 war es als Außenlager des KZ Neuengamme Unterbringungsort für mehrere tausend Häftlinge, die bei der Trümmerbeseitigung kriegswichtiger Industriebetriebe und Infrastruktur eingesetzt wurden. Kaum ein Ort im Stadtgebiet ist so geeignet, an das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit im Hafen in all seinen Facetten, vom Einsatz der KZ-Häftlinge über den der italienischen Militärinternierten bis zu anderen Zwangsarbeiter*innen zu erinnern und damit eine Leerstelle in der Hamburger Erinnerungskultur zu tilgen.

Auf dem Kleinen Grasbrook soll ab 2024 der nächste Teil der Hafencity gebaut werden, und somit rückt das Lagerhaus G aus dem Off eines aufgegebenen Hafenteils in den Fokus aktueller Stadtplanung.

Die Initiative Dessauer Ufer (IDU) setzt sich seit 2017 für den Erhalt und die Sanierung des Lagerhaus G sowie für die Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im Gebäude ein. Sie weist deutlich auf die historische Verantwortung der Stadt Hamburg für das Haus hin. Die IDU besteht aus einem Kreis von Historiker*innen, Künstler*innen, Bildungsarbeiter*innen, Architekt*innen, Stadtteilaktiven, Antifaschist*innen und All-rounder*innen. Die IDU forscht intensiv zum Lagerhaus G, führt vor Ort Gedenkveranstaltungen und Rundgänge durch und entwickelt eigene Vorschläge für seine künftige Nutzung.

Im Freiraum des MK&G möchte die IDU die Ergebnisse ihrer Arbeit durch verschiedene mediale Aufbereitungen, wie etwa Filme und Audiobeiträge, Texte, Fotos und Pläne, präsentieren und in partizipativen Formaten zur Diskussion stellen. Ein detailliertes Schnittmodell soll dabei die Ausmaße des Lagerhaus G aufzeigen sowie einen Eindruck der Innenansicht geben. Ebenso sollen die historischen Gleichzeitigkeiten des Lagerhaus G und des MK&G thematisiert werden.

Die IDU möchte ins Gespräch kommen über eine Erinnerungskultur und Stadtplanung von unten und zur Diskussion stellen: Wie kann beides für das Lagerhaus G neu gedacht und umgesetzt werden? Die IDU lädt dazu ein, sich an Workshops zu beteiligen, Vortragsveranstaltungen und Exkursionen zu besuchen und sich über einen Ort zu informieren, an dem nur wenige Kilometer vom MK&G entfernt einst KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter interniert waren; einen Ort, der die Jahrzehnte nach Kriegsende fast unverändert überdauert hat, ohne je systematisch erforscht zu werden und der mittlerweile vom Verfall bedroht ist.

Die IDU tritt dafür ein, das Lagerhaus G für die Stadtgesellschaft zu öffnen und zu einem Ort der Begegnung zu machen. Das Haus hat mehr als eine Geschichte zu erzählen, über die Stadt, über den Hafen. Die Initiative ruft dazu auf, Visionen und Konzepte zu entwickeln, die das Haus mit Leben füllen und zugleich seine Vergangenheit offenlegen und erfahrbar machen.

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Sonntag, 06. Juni 2021

10-18 Uhr

Zeitkapsel Lagerhaus G @ Freiraum

Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

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Offenes Labor zur Zukunft und Geschichte eines Hamburger Hafenspeichers | Freiraum

Das Lagerhaus G, ein 24.000 qm großer Speicher für Kolonialwaren wie Kaffee, Tabak und Tee, wurde ab 1903 von der Hamburger Freihafen-Lagerhaus Gesellschaft am Saalehafen auf dem Kleinen Grasbrook errichtet. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte neben anderen die Firma Reemtsma das Lagerhaus G als Rohtabaklager. In den Jahren 1944/45 war es als Außenlager des KZ Neuengamme Unterbringungsort für mehrere tausend Häftlinge, die bei der Trümmerbeseitigung kriegswichtiger Industriebetriebe und Infrastruktur eingesetzt wurden. Kaum ein Ort im Stadtgebiet ist so geeignet, an das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit im Hafen in all seinen Facetten, vom Einsatz der KZ-Häftlinge über den der italienischen Militärinternierten bis zu anderen Zwangsarbeiter*innen zu erinnern und damit eine Leerstelle in der Hamburger Erinnerungskultur zu tilgen.

Auf dem Kleinen Grasbrook soll ab 2024 der nächste Teil der Hafencity gebaut werden, und somit rückt das Lagerhaus G aus dem Off eines aufgegebenen Hafenteils in den Fokus aktueller Stadtplanung.

Die Initiative Dessauer Ufer (IDU) setzt sich seit 2017 für den Erhalt und die Sanierung des Lagerhaus G sowie für die Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im Gebäude ein. Sie weist deutlich auf die historische Verantwortung der Stadt Hamburg für das Haus hin. Die IDU besteht aus einem Kreis von Historiker*innen, Künstler*innen, Bildungsarbeiter*innen, Architekt*innen, Stadtteilaktiven, Antifaschist*innen und All-rounder*innen. Die IDU forscht intensiv zum Lagerhaus G, führt vor Ort Gedenkveranstaltungen und Rundgänge durch und entwickelt eigene Vorschläge für seine künftige Nutzung.

Im Freiraum des MK&G möchte die IDU die Ergebnisse ihrer Arbeit durch verschiedene mediale Aufbereitungen, wie etwa Filme und Audiobeiträge, Texte, Fotos und Pläne, präsentieren und in partizipativen Formaten zur Diskussion stellen. Ein detailliertes Schnittmodell soll dabei die Ausmaße des Lagerhaus G aufzeigen sowie einen Eindruck der Innenansicht geben. Ebenso sollen die historischen Gleichzeitigkeiten des Lagerhaus G und des MK&G thematisiert werden.

Die IDU möchte ins Gespräch kommen über eine Erinnerungskultur und Stadtplanung von unten und zur Diskussion stellen: Wie kann beides für das Lagerhaus G neu gedacht und umgesetzt werden? Die IDU lädt dazu ein, sich an Workshops zu beteiligen, Vortragsveranstaltungen und Exkursionen zu besuchen und sich über einen Ort zu informieren, an dem nur wenige Kilometer vom MK&G entfernt einst KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter interniert waren; einen Ort, der die Jahrzehnte nach Kriegsende fast unverändert überdauert hat, ohne je systematisch erforscht zu werden und der mittlerweile vom Verfall bedroht ist.

Die IDU tritt dafür ein, das Lagerhaus G für die Stadtgesellschaft zu öffnen und zu einem Ort der Begegnung zu machen. Das Haus hat mehr als eine Geschichte zu erzählen, über die Stadt, über den Hafen. Die Initiative ruft dazu auf, Visionen und Konzepte zu entwickeln, die das Haus mit Leben füllen und zugleich seine Vergangenheit offenlegen und erfahrbar machen.

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Freitag, 11. Juni 2021

20.15 Uhr

3. Chopin Festival Hamburg

Duo Klavierabend: Severin von Eckardstein & Hubert Rutkowski | Kostenlos | Online

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Duo Klavierabend: Severin von Eckardstein & Hubert Rutkowski | Kostenlos | Online

Wir sind es gewohnt, dass uns die Musik vergangener Epochen auf modernen Instrumenten präsentiert wird. Das 3. Chopin Festival nimmt Sie mit auf eine Klangreise in das 19. Jahrhundert - die Zeit Chopins, seiner Zeitgenossen und der berühmten Konzertsalons.
Mehr Informationen unter www.chopin-festival.de

Severin von Eckardstein und Hubert Rutkowski spielen auf zwei Shigeru Kawai SK 7 (2019) Werke von W. A. Mozart, F. Chopin, C. Debussy, S. Rachmaninow, C. Saint-Saëns

Severin von Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation und ist mit Solo- und Orchesterkonzerten auf vielen großen Podien der Welt zuhause. Der Preisträger des „Grand Prix International Reine Elisabeth in Brüssel“ (2003) gibt weltweit viel beachtete und hoch gelobte Konzerte. 2020 zu Zeiten des fast europaweiten Lockdowns debütierte er mit dem Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev in St. Petersburg. Seine CD-Veröffentlichungen sind preisgekrönt.
https://severin-eckardstein.de

Hubert Rutkowskis musikalische Interpretationen sind von einer leidenschaftlichen Bindung zur Ästhetik der alten Schule des 19 Jahrhunderts geprägt. Die pianistischen Traditionen von Fryderyk Chopin, Theodor Leschetizky und ihren Nachfolgern bilden daher den Grundstein seines künstlerischen Profils. Am 1. März 2021 zu Chopins Geburtstag hat er in Hamburg die Weltpremiere des wiederentdeckten Pleyel-Flügels von Chopin realisiert. Seit 2018 ist er künstlerischer Leiter des Chopin Festival Hamburg.
http://hubertrutkowski.com

Das 3. Chopin Festival Hamburg ist eine Veranstaltung der Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V.

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Samstag, 12. Juni 2021

20.15 Uhr

3. Chopin Festival Hamburg

Sonatenabend: Chopin, Ravel und H. Dutilleux mit Mari Kodama | Kostenlos | Online

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Sonatenabend: Chopin, Ravel und H. Dutilleux mit Mari Kodama | Kostenlos | Online

Wir sind es gewohnt, dass uns die Musik vergangener Epochen auf modernen Instrumenten präsentiert wird. Das 3. Chopin Festival nimmt Sie mit auf eine Klangreise in das 19. Jahrhundert - die Zeit Chopins, seiner Zeitgenossen und der berühmten Konzertsalons.
Mehr Informationen unter www.chopin-festival.de

Mari Kodama: »Sonatenabend: Chopin, Ravel und H. Dutilleux« Erard (1880) / Shigeru Kawai SK7 (2019) Werke von F. Chopin, M. Ravel, H. Dutilleux

Mari Kodama wurde in Osaka geboren und wuchs in Düsseldorf und Paris auf. Am Conservatoire National in Paris studierte sie bei Germaine Mounier und mit Geneviève Joy-Dutilleux Kammermusik. Heute genießt sie weltweite Anerkennung als herausragende Musikerin. Hochgelobt werden nicht nur ihre Beethoven-Interpretationen, mit denen sie international Maßstäbe setzte; gepriesen werden auch ihre Vielseitigkeit, ihre außerordentliche Musikalität und Ausdrucksstärke.
https://www.marikodama.com

Das 3. Chopin Festival Hamburg ist eine Veranstaltung der Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V.

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Sonntag, 13. Juni 2021

13 Uhr

3. Chopin Festival Hamburg

Mittagskonzert am Pleyel-Flügel mit Tomasz Ritter | Kostenlos | Online

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Mittagskonzert am Pleyel-Flügel mit Tomasz Ritter | Kostenlos | Online

Wir sind es gewohnt, dass uns die Musik vergangener Epochen auf modernen Instrumenten präsentiert wird. Das 3. Chopin Festival nimmt Sie mit auf eine Klangreise in das 19. Jahrhundert - die Zeit Chopins, seiner Zeitgenossen und der berühmten Konzertsalons.
Mehr Informationen unter www.chopin-festival.de

"Mittagskonzert am Pleyel-Flügel" Tomasz Ritter Pleyel (1847) Werke von F. Schubert, L. van Beethoven, F. Chopin

2018 gewann der polnische Nachwuchspianist Tomasz Ritter im Alter von 23 Jahren in Warschau den ersten Internationalen Chopin-Wettbewerb auf historischen Klavieren. Mit vielen Preisen ausgezeichnet steht der Ausnahmemusiker mit Schwerpunkt auf historischen Tasteninstrumenten seitdem am Beginn einer großen internationalen Karriere und spielte bereits auf mehreren Kontinenten; von Kritikern und Publikum begeistert gefeiert.
https://www.facebook.com/tomaszritterpianist/


Das 3. Chopin Festival Hamburg ist eine Veranstaltung der Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V.

Wir sind es gewohnt, dass uns die Musik vergangener Epochen auf modernen Instrumenten präsentiert wird. Das 3. Chopin Festival nimmt Sie mit auf eine Klangreise in das 19. Jahrhundert - die Zeit Chopins, seiner Zeitgenossen und der berühmten Konzertsalons. Mehr Informationen unter >www.chopin-festival.de

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20.15 Uhr

3. Chopin Festival Hamburg

Around Bach – Rezital auf Cembalo und Flügel mit Menno van Delft & Stepan Simonian | Kostenlos | Online

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Around Bach – Rezital auf Cembalo und Flügel mit Menno van Delft & Stepan Simonian | Kostenlos | Online

Wir sind es gewohnt, dass uns die Musik vergangener Epochen auf modernen Instrumenten präsentiert wird. Das 3. Chopin Festival nimmt Sie mit auf eine Klangreise in das 19. Jahrhundert - die Zeit Chopins, seiner Zeitgenossen und der berühmten Konzertsalons.
Mehr Informationen unter www.chopin-festival.de

»Around Bach - Rezital auf Cembalo und Flügel« Menno van Delft Cembalo Zell (1728) Stepan Simonian Shigeru Kawai SK 6 (2019) Werke von J. S. Bach, A. Vivaldi, F. Couperin, J. A. Reincken

Menno van Delft ist nicht nur Cembalist, sondern auch Organist und Musikwissenschaftler sowie Professor für Cembalo am Amsterdamer Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er gibt Konzerte und Meisterkurse in ganz Europa sowie den USA und macht seit vielen Jahren Aufnahmen für Radio und Fernsehen. Er war zu Gast bei einigen Bachfesten der Neuen Bachgesellschaft und hat u. a. zahlreiche Werke von J. S. Bach eingespielt.
https://www.mennovandelft.com

Gefeiert von der Fachpresse als „einer der großen Bach-Interpreten seiner Generation“, treibt Stepan Simonian der Wunsch an, die großen Klavierwerke berühmter Komponisten und natürlich Bach in ihrer Vielschichtigkeit zum Leuchten zu bringen. Der Gewinn der Silbermedaille 2010 beim Bach-Wettbewerb in Leipzig, die umfassende Ausbildung am Moskauer Konservatorium und bei Evgeni Koroliov in Hamburg gehören zu jenen Erfahrungen, die seine Interpretationen prägen. https://www.stepansimonian.com

Das 3. Chopin Festival Hamburg ist eine Veranstaltung der Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V.

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