Symposium

18. / 19. Oktober 2018
Die kreative Unschärfe
Zwischen Design Praxis und Design im Museum

zur Verabschiedung von Sabine Schulze, kuratiert von Tulga Beyerle

 

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1877 hat das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg mehr als eine halbe Million Objekte gesammelt. Einst als Vorbildersammlung für Künstlerinnen und Kunsthandwerker gegründet, reicht das Spektrum von antiken Bronzen bis zur thermoplastischen Polyurenthan-Jacke aus der „Phy-Tha-Go-Ras“-Kollektion von Iris van Herpen.

Warum sammeln wir und für wen? Wie können wir mit unserer Arbeit in die Gesellschaft hinein wirken? In den letzten Jahren haben wir die historischen Bestände gezielt mit zeitgenössischen Positionen belebt und in konsumkritischen Sonderausstellungen auf aktuelle gesellschaftliche Probleme reagiert. Den anstehenden Direktorinnenwechsel nehmen wir zum Anlass, mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich Design über Praxis zu diskutieren. Wir wollen erfahren, was eine Institution wie unser Museum für ihre Arbeit leisten kann – im Sinne eines „back to the roots“ und mit potentiellen Fragen für die Zukunft.

Wir freuen uns auf anregende Gespräche u.a. mit Cecilia León de la Barra, Jan Boelen, Daniel Charny, Aric Chen, Konstantin Grcic, Mathias Hahn, Ineke Hans, Fons Hickmann, Axel Kufus, Julia Lohman, Angelika Nollert, Robert Stadler und Judith Seng.

Die Teilnahme ist kostenlos. Konferenzsprache ist englisch.
Um Anmeldung wird gebeten bis 5. Oktober 2018 unter: symposium(at)mkg-hamburg.de

Das Symposium wird ermöglicht durch die Hermann Reemtsma Stiftung.



Stuart Haygarth, TIDE (Detail), 2018, Treibgut von englischen Stränden, Nylonfäden, Dauerleihgabe der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen, Foto: MKG