
Auszüge aus den Besucherbuch „Rosa Schapire und die Expressionisten“
"Eine wunderbare Ausstellung, beeindruckend arrangiert und nachdenklich machend." (H. + C. Z., 3.9.09)
"Eine interessante, vielseitige Präsentation – und so inhaltsreich!" (H.G., Kapstadt, 3.9.09)
"Es war ein Erlebnis für mich!" (K.B., 12.9.09)
"Eine der besten Ausstellungen – seit langem." (M.T., 18.9.09)
"Eine sehr bewegende und berührende Ausstellung, die mich noch lange beschäftigen wird." (T.H., Berlin, 22.9.09)
"Eine ausgezeichnet gestaltete Ausstellung mit Seltenheitswert!" (O.P., 22.9.09)
"Eine schöne Ausstellung – innerlich und äußerlich. Der Weg aus Berlin hat sich gelohnt." (B.B., Berlin, 24.9.09)
"Sehr interessant, wir werden die Ausstellung zwingend weiterempfehlen." (A.F., 24.9.09)
"Ich komme wieder – mit meinen Freundinnen." (G.B., 24.9.09)
Zu den frühesten Förderern der Brücke zählte die Hamburger Kunsthistorikerin Rosa Schapire. Sie machte es sich zur Lebensaufgabe, unermüdlich für die Anerkennung der Avantgarde, insbesondere des Expressionismus, in Deutschland zu kämpfen. Mit Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel verband sie eine enge Freundschaft, aber auch Franz Radziwill und Hamburger Sezessionisten wie Karl Kluth und Willem Grimm profitierten von ihrem großen Engagement. Sie dankten es ihr etwa mit zahlreichen Porträts oder Künstlerpostkarten. Schapire vermittelte Ausstellungen in namhaften Galerien, hielt unermüdlich Vorträge und publizierte zahlreiche Kritiken und Artikel. Zudem förderte sie Ankäufe expressionistischer Werke durch große Museen, indem sie den Frauenbund zur Förderung deutscher bildender Kunst gründete. Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe zeigt über 170 Gemälde, Grafiken, Künstlerpostkarten, Künstlerzeitschriften, Fotografien, Schmuck und persönliche Korrespondenz, um das Lebenswerk Rosa Schapires zu würdigen. Zum ersten Mal widmet sich eine Ausstellung dem Ziel, den Charakter ihrer progressiven Sammlung zu rekonstruieren. Neben Werken aus der Sammlung des Museums und der Sammlung Hamburger Sparkasse werden Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen gezeigt.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hatje Cantz Verlag (25 Euro im MKG) mit Beiträgen deutscher und englischer Kunstwissenschaftler und ein Begleitheft für Schülerinnen und Schüler (7 Euro).
Bild: Karl Schmidt-Rottluff: Frau mit Handtasche, 1915, Öl/Lw., Tate Modern, © Tate, London 2009