Die Sammlung Mode und Textil umfasst rund 60.000 Arbeiten aus den Bereichen Kunsthandwerk, Kunst und Design.
Die ältesten Objekte sind Grabfunde aus Ägypten, koptische Textilien von fragmentarischen Zierstücken bis zu ganzen Tuniken. Zum Bestand zählen unter anderem eine reichhaltige Gewebe- und Stickereisammlung mit Beispielen aus dem Mittelalter, dem 16., 17. und 18. Jahrhundert; hinzu kommen kostbare flämische und italienische Nadel- und Klöppelspitzen, rund einhundert Bildteppiche der großen französischen und belgischen Manufakturen aus der Blütezeit der Wirkerei im 16. Jahrhundert bis hin zur Moderne, ebenso wie die berühmten Bildwebereien von Scherrebek aus der Jugendstilzeit.
Auch volkskundliche Objekte wurden gesammelt, z.B. Vierländer Stickereien und Trachten, dazu rund 500 europäische Stickmustertücher aus vier Jahrhunderten.
Die aktuellen Objekte von heute kommen überwiegend aus dem Bereich Bekleidung und Accessoires. Schwerpunkte haben sich sowohl um Themen als auch um berühmte Designer (wie z.B. Yves Saint Laurent, Wolfgang Joop, Issey Miyake) gebildet.
Bedeutende Ankäufe, zahlreiche Stiftungen und Präsentationen in großen Sonderausstellungen verhalfen der Sammlung zu internationalem Ansehen.